Apple wirft Chipkonzern Qualcomm in Gegenklage Patentverletzung vor

New York (APA/Reuters) - Neue Wendung im Rechtsstreit zwischen dem Chipkonzern Qualcomm und Apple: Am Mittwoch reichte der iPhone-Hersteller Gegenklage gegen Qualcomm ein. Apple wirft dem Halbleiteranbieter vor, mit seinem Handychip Snapdragon, der in verschiedenen Geräten von Samsung Electronic und Google verwendet wird, Apple-Patente zu verletzen.

Erst im Juli war Qualcomm mit einer Patentklage gegen Apple an die Öffentlichkeit gegangen und hatte einen Verkaufsstopp für einige iPhone- und iPad-Modelle gefordert. Apple hat zurückgewiesen, gegen Qualcomm-Schutzrechte zu verstoßen, um Batterielaufzeiten zu verbessern. In der Klage heißt es nun, Apple habe die Patente weit vor Qualcomm beantragt.

Die Rechtsstreitigkeiten zwischen beiden Konzernen ziehen sich schon länger hin. Erst Anfang des Jahres verklagte Apple den Chiphersteller wegen Patentlizenzen auf Schadenersatz in Milliardenhöhe. Qualcomm reichte auch in diesem Fall eine Gegenklage ein. Das Unternehmen sieht sich derzeit mit einem Übernahmeangebot durch den Rivalen Broadcom konfrontiert. In der Chipbranche, in der die einzelnen Hersteller hohe Entwicklungskosten tragen, grassiert seit einiger Zeit das Fusionsfieber.

Tokio (APA/Reuters) - Die japanische Regierung schiebt ihr Ziel eines ausgeglichenen Staatshaushalts einem Medienbericht zufolge auf die lange Bank. Die Ausgaben sollen die Einnahmen nun erst 2025 decken und damit fünf Jahre später als bisher geplant, berichtete die Tageszeitung "Nikkei" (Mittwochausgabe) unter Berufung auf den Budgetentwurf.
 

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Bericht - Japan erwartet erst 2025 ausgeglichenes Budget

Wien/Linz (APA) - Der heutige 33. Tag im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere hat gleich mit einigen Absenzen begonnen. Der Schweizer Vermögensverwalter Norbert Wicki und ein Angeklagter zur Causa Linzer Terminal Tower ließen sich durch ihre Anwälte entschuldigen.
 

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Grasser-Prozess - Drei Angeklagte heute nicht da

Wien (APA) - Die arabische Fluglinie Kuwait Airways, die zuletzt in Deutschland für Kritik sorgte, weil sie die Beförderung eines Israelis verweigert hatte, wird ab Juni auch nach Wien fliegen, berichtet die "Presse" am Mittwoch. Geplant sind demnach drei wöchentliche Direktverbindungen zwischen Wien und dem internationalen Flughafen in Kuwait. Vorerst soll die Fluglinie bis September nach Wien fliegen.
 

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Antiisraelische Fluglinie Kuwait Airways fliegt ab Juni nach Wien