Apple Music mit zehn Millionen Abo-Kunden

Ein halbes Jahr nach dem Start des neuen Musikstreaming-Dienstes soll Apple bereits zehn Millionen neue Abo-Kunden gewonnen haben. Der US-IT-Konzern setzt damit Marktführer Spotify unter Druck.

Cupertino (Kalifornien/USA). Apple hat bei seinem Musik-Streaming-Dienst nach Informationen der "Financial Times" nach einem halben Jahr die Marke von zehn Millionen Abo-Nutzern geknackt. Damit wäre der Konzern weiter auf Aufholjagd zum aktuellen Marktführer Spotify - auch wenn der Abstand unklar ist.

Die schwedische Firma hatte zuletzt im Juni von 20 Millionen zahlenden Abo-Kunden bei insgesamt 75 Millionen Nutzern gesprochen. Seitdem dürften sich die Zahlen deutlich verändert haben, Spotify machte aber bisher keine neuen Angaben. Auch Apple wollte den Bericht der "Financial Times" in der Nacht zu Montag nicht kommentieren.

Das Streaming, bei dem Musik direkt aus dem Netz abgespielt wird, wächst schnell - während Verkäufe von CDs und Internet-Downloads zurückgehen. In den USA stieg die Nutzung von Streaming-Angeboten im vergangenen Jahr um 83 Prozent, wie jüngst der Marktforscher Nielsen mitteilte.

Apple verzichtet dabei im Gegensatz zu Spotify ganz auf eine Gratis-Variante des Dienstes, bei der Songs etwa mit Werbeunterbrechungen gehört werden können. Zuletzt hatte Apple im Oktober die Zahl von 6,5 Millionen Abo-Kunden genannt.

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission wappnet sich für die Verhängung möglicher Gegenzölle auf US-Produkte, falls die Europäische Union nicht von US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium ausgenommen wird. Am Freitag informierte die Brüsseler Behörde offiziell die Welthandelsorganisation WTO darüber, dass sie zur Verhängung von Gegenmaßnahmen bereit sei, wie die Kommission mitteilte.
 

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EU meldet Vergeltungszölle gegen USA bei WTO an

Tokio (APA/Reuters) - Japan will die US-Zölle auf Stahl und Aluminium unter Umständen nicht hinnehmen. Man behalte sich das Recht vor, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, erklärte das Außenministerium am Freitag in Tokio. Demnach wurde auch die Welthandelsorganisation darüber informiert. Eine Umsetzung der Gegenmaßnahmen hänge von weiteren Schritten der USA und ihre potenziellen Auswirkungen auf japanische Firmen ab.
 

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Japan erwägt Maßnahmen gegen US-Zölle auf Stahl und Aluminium

Wien/Valletta (APA) - Malta ist neben Gibraltar die europäische Hochburg für Online-Glücksspiel. Fast 300 Online-Casinos und -Wettfirmen sind auf der Insel registriert und bedienen von dort aus Kunden in allen EU-Staaten. Die maltesische Glücksspielbehörde überwacht den Sektor aber kaum, er ist seit langem im Griff der italienischen Mafia.
 

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Digitale Glücksspielhochburg Malta im Griff der italienischen Mafia