Apple findet bei Überprüfung von Zulieferern ernsthaftere Missstände

San Francisco (APA/Reuters) - Apple ist bei der Überprüfung seiner Zulieferer auf ernsthaftere Missstände gestoßen. Es sei eine höhere Zahl an größeren Verstößen wie beispielsweise die Fälschung von Arbeitszeiten festgestellt worden, teilte der Technologiekonzern der Welt am Mittwochabend mit.

In drei Fällen hätten Arbeiter hohe Abgaben zahlen müssen, um an einen Job zu gelangen. So habe ein Zulieferer von 700 philippinischen Leiharbeitern insgesamt eine Mio. Dollar (805.347,51 Euro) im Gegenzug für Beschäftigung verlangt. Er sei nun gezwungen worden, diese Summe zurückzuzahlen.

Im Allgemeinen halten sich dem iPhone- und iPad-Hersteller zufolge allerdings die überprüften 756 Zulieferer in 30 Ländern besser an den Verhaltenskodex. Der Anteil der derjenigen, die sich außerordentlich gut an die Vorgaben hielten, sei auf 59 von zuvor 47 Prozent gestiegen. "Wir haben uns verpflichtet, jedes Jahr die Messlatte quer über unsere Zuliefererkette anzuheben", sagte der fürs operative Geschäft zuständige Manager, Jeff Williams. Der Konzern betreibt eine der umfassendsten Lieferketten der Welt und überprüft seine Zulieferer seit zwölf Jahren. In der Vergangenheit hatte es immer wieder Berichte über schlechte Arbeitsbedingungen vor allem in Asien gegeben.

Washington (APA/dpa-AFX) - In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend weiter gesunken und auf den tiefsten Stand seit fast 50 Jahren gefallen. Die Anträge gingen um 8.000 auf 207.000 zurück, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. So niedrig war die Zahl der Erstanträge zuletzt im Dezember 1969.
 

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US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf tiefstem Stand seit 1969

Wien/Linz (APA) - Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) hat im Korruptionsprozess rund um die Privatisierung der Bundeswohnungen und den Linzer Terminal Tower erneut sein Handeln verteidigt. Die Vergabe der Bundeswohnungen sei korrekt, transparent und ein Erfolg für die Republik gewesen. Aber bei der ersten Einvernahme sah Grasser noch eine "katastrophale Optik" durch das Provisionsgeschäft bei der Buwog.
 

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Grasser-Prozess - Grasser verteidigt Vergabe, "Optik katastrophal"

Frankfurt/Wolfsburg (APA/Reuters) - Die Kernmarke Volkswagen des VW-Konzerns soll nach dem Willen von Konzernchef Herbert Diess schon vier bis fünf Jahre früher als bisher geplant eine Rendite von sechs Prozent erreichen. Spätestens 2021 wolle Diess die Marke von sechs statt der bisher bis dahin angestrebten vier Prozent Gewinn vom Umsatz schaffen, berichtete das "Manager Magazin" am Donnerstag ohne Angabe von Quellen.
 

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Magazin: VW-Chef will höhere Rendite bei VW früher erreichen