Apple findet bei Überprüfung von Zulieferern ernsthaftere Missstände

San Francisco (APA/Reuters) - Apple ist bei der Überprüfung seiner Zulieferer auf ernsthaftere Missstände gestoßen. Es sei eine höhere Zahl an größeren Verstößen wie beispielsweise die Fälschung von Arbeitszeiten festgestellt worden, teilte der Technologiekonzern der Welt am Mittwochabend mit.

In drei Fällen hätten Arbeiter hohe Abgaben zahlen müssen, um an einen Job zu gelangen. So habe ein Zulieferer von 700 philippinischen Leiharbeitern insgesamt eine Mio. Dollar (805.347,51 Euro) im Gegenzug für Beschäftigung verlangt. Er sei nun gezwungen worden, diese Summe zurückzuzahlen.

Im Allgemeinen halten sich dem iPhone- und iPad-Hersteller zufolge allerdings die überprüften 756 Zulieferer in 30 Ländern besser an den Verhaltenskodex. Der Anteil der derjenigen, die sich außerordentlich gut an die Vorgaben hielten, sei auf 59 von zuvor 47 Prozent gestiegen. "Wir haben uns verpflichtet, jedes Jahr die Messlatte quer über unsere Zuliefererkette anzuheben", sagte der fürs operative Geschäft zuständige Manager, Jeff Williams. Der Konzern betreibt eine der umfassendsten Lieferketten der Welt und überprüft seine Zulieferer seit zwölf Jahren. In der Vergangenheit hatte es immer wieder Berichte über schlechte Arbeitsbedingungen vor allem in Asien gegeben.

London (APA/Reuters) - Sechs Monate vor dem geplanten EU-Austritt Großbritanniens ist die erwartete massenhafte Verlagerung von Jobs in der Finanzbranche bisher ausgeblieben. Lediglich 630 Arbeitsplätze seien in andere Länder verschoben worden, geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Reuters-Umfrage hervor.
 

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Brexit - Britische Finanzbranche verlagerte bisher nur 630 Jobs

Wiesbaden (APA/dpa/Reuters) - Die gute Konjunktur hat die Schulden der öffentlichen Haushalte in Deutschland im ersten Halbjahr 2018 um 46,5 Milliarden Euro sinken lassen. Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherung einschließlich aller Extrahaushalte waren Ende Juni mit rund 1,93 Billionen Euro verschuldet, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch auf der Basis vorläufiger Erhebungen mitteilte.
 

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Deutschlands Schuldenberg verringerte sich um über 46 Milliarden Euro

Mailand (APA) - Die Bank Austria-Mutter UniCredit reagiert mit einem "No comment" auf Mediengerüchte über eine angeblich 2019 geplante große Fusion mit einem englischen oder niederländischen Geldhaus. Die Mailänder Wirtschaftszeitung "Sole 24 Ore" spekulierte am Mittwoch über Akquisitionspläne des UniCredit-Vorstandschefs Jean-Pierre Mustier im kommenden Jahr.
 

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UniCredit: No Comment zu Gerüchten über Fusionspläne 2019