Apple und Facebook zahlen Mitarbeiterinnen Einfrieren von Eizellen

(Reuters) - Apple und Facebook wollen Mitarbeiterinnen mit sehr ungewöhnlichen Methoden an das Unternehmen binden. Die Technologiekonzerne aus dem Silicon Valley helfen Frauen, die für ihre Karriere eine Schwangerschaft auf später verschieben möchten. Beide Firmen bieten ihnen an, die Kosten für das Einfrieren von Eizellen zu übernehmen. Damit soll den Frauen mehr Flexibilität bei der Erfüllung eines Kinderwunsches gegeben werden.

Apple zahlt nach eigenen Angaben ab Januar den Beschäftigten bis zu 20.000 Dollar für das Einfrieren und die Lagerung der Eizellen. Die Prozedur kostet in den USA etwa 10.000 Dollar, die Lagerung pro Jahr 500 Dollar. NBC News berichtete, Facebook habe bereits damit begonnen, die Kosten dafür zu übernehmen. Das Unternehmen erklärte, man sei damit auf Wünsche aus der Belegschaft eingegangen.

Das Einfrieren von Eizellen ist teuer, erfreut sich in den USA aber zunehmender Beliebtheit. Es bietet Frauen die Möglichkeit, eine Schwangerschaft ins höhere Alter zu verschieben und sich zunächst der Karriere zu widmen. Vor allem in Akademikerkreisen ist es längst kein Tabu-Thema mehr und wird in zunehmendem Maße als probates Mittel angesehen, die tickende biologische Uhr zu überlisten. Apple und Facebook bieten ihren Mitarbeitern mit Kinderwunsch aber auch andere Möglichkeiten: So gibt es bezahlte Freistellung bei der Geburt von Kindern, was in den USA sonst sehr unüblich ist.

Das Einfrieren von Eizellen wird auch aus medizinischen Gründen angewandt, wenn Frauen durch eine Krankheit oder Operation unfruchtbar werden könnten.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro