Apple kündigt Entwicklungszentrum für Karten-Apps in Indien an

Hyderabad/Cupertino (Kalifornien) - Apple will im indischen Hyderabad ein Entwicklungszentrum speziell für Karten-Apps aufbauen. Das Investment werde bis zu 4.000 neue Arbeitsplätze schaffen, kündigte das Unternehmen am Donnerstag an. Apple-Chef Tim Cook bereist derzeit zum ersten Mal in seiner Amtszeit Indien.

Am Mittwoch kündigte Cook bereits ein Förderprogramm für Start-ups im südindischen Bangalore an, mit dem indische Software-Ingenieure bei der Entwicklung von Apps für Apples iOS-Betriebssystem unterstützt werden sollen. Am Samstag soll er laut indischen Medienberichten Premierminister Narendra Modi treffen.

Hyderabad ist die Hauptstadt des zentral gelegenen Bundesstaats Telangana. Der nordwestliche Teil der Stadt gilt als Technikzentrum und wird deshalb auch Cyberabad genannt. Die Apple-Niederlassung entsteht im hochmodernen Waverock Campus in der Nähe der Universität, wo sich auch internationale Unternehmen wie Accenture, Cap Gemini und der indische Software-Riese TCS niedergelassen haben.

Apple verkauft in Indien bisher weniger als ein Prozent aller iPhones, hat zuletzt aber ein Wachstum von 56 Prozent erzielt. Beobachter rechnen damit, dass Apple mittelfristig eine lokale Produktion ankündigen und weiter gegen strenge Importgesetze lobbyieren wird, um das Wachstum zu beschleunigen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro