Apple-Chef für staatliche Regulierung von Technologiekonzernen

Washington/Cupertino (Kalifornien) (APA/AFP) - Apple-Chef Tim Cook hat sich beim Thema Datenschutz für ein Eingreifen des Staates ausgesprochen. Er sei zwar allgemein "kein großer Fan von Regulierungen", sagte Cook in einem Interview mit der Nachrichtenseite Axios, das am Sonntag im US-Sender HBO ausgestrahlt wurde.

Er sei "ein großer Anhänger des freien Marktes". Doch: "Wir müssen es zugeben, wenn der freie Markt nicht funktioniert. Und er hat hier nicht funktioniert."

Es sei daher "unvermeidlich", dass es ein "gewisses Maß" an Regulierung für Technologiekonzerne und soziale Netzwerke gebe, sagte Cook weiter. Der US-Kongress und die Behörden würden "irgendwann etwas Entsprechendes beschließen".

Der Apple-Chef verwies auf den Datenschutzskandal bei Facebook: Im Frühjahr war ans Licht gekommen, dass die Daten von rund 87 Millionen Nutzern bei der britischen Firma Cambridge Analytica gelandet und von dieser unerlaubt für den Wahlkampf des heutigen US-Präsidenten Donald Trump benutzt worden waren. Die Branche sei nun "jenseits" der Hoffnung auf Selbstregulierung, sagte Cook.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte