Apple bereitet erstmals Anleihe in Australien vor - Händler

Apple will offenbar erstmals Schulden in australischen Dollar machen. Der weltgrößte Konzern nach Marktwert bereitet laut Händlern die Ausgabe seiner ersten Anleihe in dieser Währung vor, ein sogenannter Kangaroo-Bond.

"Ich rechne mindestens mit einer Anleihe im Umfang von 500 Mio. Australischen Dollar (330,6 Mio. Euro), aber auch eine Milliarde Australische Dollar wären angesichts des großen Interesses an Apple-Papieren keine Überraschung", sagte ein Banker, der in die Transaktion nicht involviert ist. Ab Dienstag werde das Unternehmen mit möglichen Investoren in Kontakt treten.

Im März 2013 hatte der iPhone- und iPad-Konzern mit einem 17 Mrd. US-Dollar (15,2 Mrd. Euro) schweren Bond sein Debüt am Schuldenmarkt gefeiert. Seither hat das Silicon-Valley-Unternehmen auch Anleihen in Schweizer Franken, Yen, Euro und Sterling ausgegeben, um nicht nur auf dem US-Markt aktiv zu sein. Die Firma hat versprochen, bis März 2017 rund 200 Mrd. Dollar in bar an seine Aktionäre zurückzureichen und hat sein Aktienrückkaufprogramm auf 140 Mrd. Dollar ausgeweitet.

Der australische Finanzmarkt steht spätestens seit der ersten Bond-Ausgabe des Großbrauers SABMiller im Juli stärker im Fokus. Der Foster's- und Pilsener-Urqell-Konzern hatte dabei auf Anhieb 700 Mio. Australische Dollar eingenommen und laut Händlern gezeigt, dass es am Markt genügend Nachfrage nach den Anleihen großer internationaler Konzerne außerhalb des Finanzsektors gibt.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"