Apfelernte im Burgenland beginnt heuer früher - Preisdruck erwartet

Klostermarienberg (APA) - Die Apfelernte im Burgenland startet heuer trotz einer verspäteten Blüte im Frühjahr knapp zwei Wochen früher als üblich. Für das heurige Jahr wird in Europa eine große Apfelernte erwartet. Als Folge müsse mit einem überaus starken Preisdruck am Markt gerechnet werden, sagte der Präsident der Burgenländischen Landwirtschaftskammer, Nikolaus Berlakovich (ÖVP), am Freitag.

Im Burgenland gibt es rund 130 Obstbauern, die Äpfel produzieren. Intensiv werden etwa 410 Hektar Tafeläpfel, extensiv rund 1.000 Hektar Streuobstwiesen mit Apfelbäumen bewirtschaftet. Die beliebtesten Herbstapfelsorten sind Gala und Elstar. Zu den Haupt-Winterapfelsorten im Burgenland zählen Golden Delicious, Jonagold, Idared, Evelina, Topas, Mutsu und Braeburn. Auch Säfte, Moste, Essige und auch Edelbrände werden hergestellt. Der Pro-Kopfverbrauch bei Äpfeln liegt in Österreich bei 14 Kilogramm im Jahr.

Der Präsident des burgenländischen Obstbauverbandes, Johann Plemenschits machte auf die extremen Witterungsverhältnisse - Spätfröste, Trockenheit, Stürme, Hagel - die uns auch in Zukunft heimsuchen würden, aufmerksam und appellierte an die Agrarpolitik, eine Förderungsoptimierung für produktions- und qualitätssichernde Maßnahmen im Obstbau anzubieten. Außerdem forderte er eine Vereinfachung von wasserrechtlichen Bewilligungen für die Bewässerung bzw. Frostberegnung.

Brüssel (APA) - Österreichs Schulden sind im zweiten Quartal des Jahres auf 76,5 Prozent des BIP gesunken. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 81,0 Prozent. In der Eurozone ging der Schuldenstand im Jahresabstand von 89,2 auf 86,3 Prozent zurück. In der EU verringerte er sich von 83,4 auf 81,0 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor.
 

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Österreichs Schulden auf 76,5 Prozent des BIP gesunken

Wien (APA) - In Österreich ist seit Ende 2016 die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen. Dieser Trend habe sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im Privatkundengeschäft verlaufe vergleichsweise moderater, schreibt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer Aussendung am Dienstag.
 

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OeNB: Nachfrage nach Unternehmenskrediten erreicht neue Höhen

Brüssel (APA) - Österreich konnte im zweiten Quartal des Jahres einen Budgetüberschuss von 1,2 Prozent des BIP einfahren. Im Vergleichszeitraum 2017 hatte es noch ein Defizit von 1,9 Prozent gegeben. Die Eurozone konnte ihr Minus im Jahresabstand von 1,4 auf 0,1 Prozent verringern. Die EU verbesserte sich von -1,5 auf -0,3 Prozent.
 

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Österreich mit 1,2 Prozent Budgetüberschuss im zweiten Quartal 2018