Apfelernte im Burgenland beginnt heuer früher - Preisdruck erwartet

Klostermarienberg (APA) - Die Apfelernte im Burgenland startet heuer trotz einer verspäteten Blüte im Frühjahr knapp zwei Wochen früher als üblich. Für das heurige Jahr wird in Europa eine große Apfelernte erwartet. Als Folge müsse mit einem überaus starken Preisdruck am Markt gerechnet werden, sagte der Präsident der Burgenländischen Landwirtschaftskammer, Nikolaus Berlakovich (ÖVP), am Freitag.

Im Burgenland gibt es rund 130 Obstbauern, die Äpfel produzieren. Intensiv werden etwa 410 Hektar Tafeläpfel, extensiv rund 1.000 Hektar Streuobstwiesen mit Apfelbäumen bewirtschaftet. Die beliebtesten Herbstapfelsorten sind Gala und Elstar. Zu den Haupt-Winterapfelsorten im Burgenland zählen Golden Delicious, Jonagold, Idared, Evelina, Topas, Mutsu und Braeburn. Auch Säfte, Moste, Essige und auch Edelbrände werden hergestellt. Der Pro-Kopfverbrauch bei Äpfeln liegt in Österreich bei 14 Kilogramm im Jahr.

Der Präsident des burgenländischen Obstbauverbandes, Johann Plemenschits machte auf die extremen Witterungsverhältnisse - Spätfröste, Trockenheit, Stürme, Hagel - die uns auch in Zukunft heimsuchen würden, aufmerksam und appellierte an die Agrarpolitik, eine Förderungsoptimierung für produktions- und qualitätssichernde Maßnahmen im Obstbau anzubieten. Außerdem forderte er eine Vereinfachung von wasserrechtlichen Bewilligungen für die Bewässerung bzw. Frostberegnung.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte