Anziehende Cognac-Verkäufe in China lassen Pernod-Gewinn steigen

Während viele Konzerne in China derzeit auf die Nase fallen, hat der Spirituosen-Hersteller Pernod Ricard mit dem Verkauf von Cognac in der Volksrepublik wieder bessere Geschäfte gemacht. Zusammen mit Kostensenkungen ließ dies den bereinigten Gewinn im Ende Juni abgelaufenen Geschäftsjahr um 2 Prozent auf 2,2 Mrd. Euro steigen, wie das französische Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Dennoch bleibt die Nummer zwei der Branche vorsichtig: Im angelaufenen Geschäftsjahr habe das China-Geschäft einen nur mäßigen Start in einem schwierigen Umfeld gehabt. Trotz der rauen Bedingungen soll das Ergebnis aber auch in diesem Jahr zulegen.

Wie den Rivalen Diageo und Remy Cointreau macht auch Pernod seit längerem der Anti-Korruptionskampf der Pekinger Regierung zu schaffen, der den Absatz teurer Alkoholika dämpfte. Im abgelaufen Jahr ging der vergleichbar gerechnete Umsatz in China aber nur noch zwei Prozent zurück, nachdem auch das chinesische Neujahrsfest gut gelaufen war. Im Geschäftsjahr 2013/14 hatte das Umsatzminus in der Volksrepublik noch bei 23 Prozent gelegen. Der bereinigte Gesamtumsatz legte im Konzern 2014/15 um zwei Prozent zu.

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