Anziehende Cognac-Verkäufe in China lassen Pernod-Gewinn steigen

Während viele Konzerne in China derzeit auf die Nase fallen, hat der Spirituosen-Hersteller Pernod Ricard mit dem Verkauf von Cognac in der Volksrepublik wieder bessere Geschäfte gemacht. Zusammen mit Kostensenkungen ließ dies den bereinigten Gewinn im Ende Juni abgelaufenen Geschäftsjahr um 2 Prozent auf 2,2 Mrd. Euro steigen, wie das französische Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Dennoch bleibt die Nummer zwei der Branche vorsichtig: Im angelaufenen Geschäftsjahr habe das China-Geschäft einen nur mäßigen Start in einem schwierigen Umfeld gehabt. Trotz der rauen Bedingungen soll das Ergebnis aber auch in diesem Jahr zulegen.

Wie den Rivalen Diageo und Remy Cointreau macht auch Pernod seit längerem der Anti-Korruptionskampf der Pekinger Regierung zu schaffen, der den Absatz teurer Alkoholika dämpfte. Im abgelaufen Jahr ging der vergleichbar gerechnete Umsatz in China aber nur noch zwei Prozent zurück, nachdem auch das chinesische Neujahrsfest gut gelaufen war. Im Geschäftsjahr 2013/14 hatte das Umsatzminus in der Volksrepublik noch bei 23 Prozent gelegen. Der bereinigte Gesamtumsatz legte im Konzern 2014/15 um zwei Prozent zu.

Berlin/Frankfurt (APA/dpa) - Der irische Billigflieger Ryanair hat die Gewerkschaft Verdi als Verhandlungspartner für das in Deutschland stationierte Kabinenpersonal anerkannt. Die Gewerkschaft will nun zügig Tarifverhandlungen aufnehmen, wie sie am Mittwoch mitteilte.
 

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Ryanair erkennt Verdi als Verhandlungspartner für Kabine an

München (APA/Reuters) - Die deutsche Internet-Kleinanzeigenbörse Scout24 will mit der Übernahme des Vergleichsportals Finanzcheck.de künftig mehr an Gebrauchtwagen-Krediten verdienen. Der Münchner Betreiber der Portale autoscout24.de und immobilienscout24.de zahlt für den defizitären Ratenkredit-Vermittler 285 Millionen Euro.
 

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Scout24 kauft Vergleichsportal Finanzcheck.de

Washington/Berlin (APA/Reuters) - IWF-Chefin Christine Lagarde hat US-Präsident Donald Trump vor einer Eskalation des Handelsstreits gewarnt. "Die Spannungen in der Handelspolitik haben bereits ihre Spuren hinterlassen, das Ausmaß der Schäden aber hängt davon ab, was die Politik als Nächstes tut", schrieb Lagarde in einem am Mittwoch veröffentlichen Blog im Vorfeld des G-20-Finanzministertreffens am Wochenende in Buenos Aires.
 

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IWF-Chefin Lagarde - Handelsstreit dürfte USA am härtesten treffen