Anziehende Cognac-Verkäufe in China lassen Pernod-Gewinn steigen

Während viele Konzerne in China derzeit auf die Nase fallen, hat der Spirituosen-Hersteller Pernod Ricard mit dem Verkauf von Cognac in der Volksrepublik wieder bessere Geschäfte gemacht. Zusammen mit Kostensenkungen ließ dies den bereinigten Gewinn im Ende Juni abgelaufenen Geschäftsjahr um 2 Prozent auf 2,2 Mrd. Euro steigen, wie das französische Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Dennoch bleibt die Nummer zwei der Branche vorsichtig: Im angelaufenen Geschäftsjahr habe das China-Geschäft einen nur mäßigen Start in einem schwierigen Umfeld gehabt. Trotz der rauen Bedingungen soll das Ergebnis aber auch in diesem Jahr zulegen.

Wie den Rivalen Diageo und Remy Cointreau macht auch Pernod seit längerem der Anti-Korruptionskampf der Pekinger Regierung zu schaffen, der den Absatz teurer Alkoholika dämpfte. Im abgelaufen Jahr ging der vergleichbar gerechnete Umsatz in China aber nur noch zwei Prozent zurück, nachdem auch das chinesische Neujahrsfest gut gelaufen war. Im Geschäftsjahr 2013/14 hatte das Umsatzminus in der Volksrepublik noch bei 23 Prozent gelegen. Der bereinigte Gesamtumsatz legte im Konzern 2014/15 um zwei Prozent zu.

Wien (APA) - Die Wiener Wirtschaftskammer legt ihre Standorte zusammen. Die zehn Locations, auf die die Interessensvertretung derzeit verteilt ist, sollen aufgelassen und alle Organisationen in einem Bürogebäude am Austria Campus im zweiten Bezirk konzentriert werden. Das soll kommenden Mittwoch im Präsidium auf Vorschlag von Präsident Walter Ruck beschlossen werden, berichteten mehrere Medien am Mittwoch.
 

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Wiener Wirtschaftskammer legt Standorte zusammen

Wien (APA) - Kanzler Christian Kern (SPÖ) hat sich am Mittwoch in der Plenardebatte des Nationalrats schon einmal als Oppositionsführer versucht. Der SPÖ-Chef warnte wortreich vor einer Einstellung der Aktion 20.000 für ältere Arbeitslose und prophezeite ein Volksbegehren für ein allgemeines Rauchverbot in der Gastronomie. Letzteres Thema ließen Schwarz und Blau aus, bei der Aktion 20.000 ist man skeptisch.
 

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Nationalrat: Zukunft der Aktion 20.000 bleibt unklar

München/Luxemburg (APA/Reuters) - Bert Habets steht von 2018 an allein an der Spitze des Fernsehkonzerns RTL. Sein Co-Chef Guillaume de Posch zieht sich zum Jahresende aus dem operativen Geschäft zurück, bleibt aber Mitglied des Verwaltungsrats, wie RTL am Mittwoch mitteilte.
 

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RTL-Co-Chef de Posch zieht sich aus operativem Geschäft zurück