Anwalt wirft VW Behinderungsstrategie durch Vergleiche vor

Wolfsburg (APA/dpa) - Der Anwalt Christopher Rother hat Volkswagen vorgeworfen, mit einer Vergleichsstrategie die gerichtliche Klärung des Abgasskandals zu behindern. Es sei für ihn deutlich, dass eine Absicht dahinterstecke, meinte der Jurist von der US-Kanzlei Hausfeld.

VW vergleiche sich erst in der Berufungsinstanz, bevor das jeweilige Gericht die Chance habe, eine Entscheidung zu fällen, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Ende des Jahres verjähren Rothers Angaben zufolge Ansprüche von VW-Kunden. Dies sei der Hintergrund für eine "sehr kluge Prozessstrategie": Es werde eine abschließende gerichtliche Klärung der Frage, ob Volkswagen als Hersteller schadenersatzpflichtig ist, verhindert. "Die Strategie ist weitgehend aufgegangen."

Insgesamt sind in Deutschland rund 22.600 Verfahren von Autobesitzern, die einen manipulierten Diesel aus der VW-Gruppe fahren, anhängig. Rund 5.900 Diesel-Urteile gibt es bisher - nach Angaben aus Konzernkreisen überwiegend ohne Erfolg für die Kunden. Die bisher elf Urteile an Oberlandesgerichten fielen demnach allesamt im Sinne des Herstellers oder seiner Händler aus.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte