Antisemitismus: Susanne Winter muss FPÖ verlassen

Die mit Antisemitismus-Vorwürfen konfrontierte Abgeordnete Susanne Winter muss die FPÖ verlassen. Die FPÖ gibt Winter bis heute Abend um 19 Uhr die Gelegenheit, selbst ihren Austritt aus der Partei und die Zurücklegung ihres Nationalratsmandates bekannt zu geben. Andernfalls wird Winter aus der Partei ausgeschlossen. Das gab Generalsekretär Herbert Kickl nach einem Gespräch mit Winter bekannt.


In diesem Gespräch zwischen der Parteispitze und Winter sei ihre Urheberschaft und Verantwortlichkeit für das inkriminierte Posting auf Winters Facebook-Seite von allen Seiten als Faktum festgestellt worden. Aus Sicht der Freiheitlichen Partei sei damit "eine rote Linie überschritten" worden, stellte Kickl in einer Aussendung fest.


"In der FPÖ ist kein Platz für Antisemitismus", betonte Kickl. "Das Verhalten der Abgeordneten Winter steht allen diesbezüglichen öffentlichen Erklärungen und Stellungnahmen von Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache und der Parteispitze diametral entgegen." Mit diesem Verhalten habe sich Susanne Winter selbst außerhalb der freiheitlichen Gemeinschaft gestellt und sich de facto selbst aus der Freiheitlichen Partei ausgeschlossen.

Immobilien: Wo Preise am besten verhandelt werden können
Immobilien: Wo Preise am besten verhandelt werden können

In welchen Bezirken in Österreich Käufer von Wohnungen und …