Anstieg der Bohrungen in den USA drückt auf den Ölpreis

New York/London/Wien - Ein Anstieg der Bohrungen in den USA hat am Montag weiter auf den Ölpreis gedrückt. Am frühen Nachmittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September nur noch 53,71 US-Dollar. Das waren 91 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 55 Cent auf 47,59 Dollar.

Daten des US-amerikanischen Öldienstleisters Baker Hughes zu den aktiven Ölbohrungen in den USA hätten auf die Ölpreise gedrückt, schreiben Analysten der Commerzbank. Demnach wurden in der vergangenen Woche 21 neue Ölbohrungen aufgemacht und damit so viele wie zuletzt im April 2014. Inzwischen liege die Zahl der Bohrungen in den USA auf dem höchsten Niveau seit zwei Monaten. Zudem hätten die jüngsten Verluste an den chinesischen Aktienmärkten Sorgen vor einer Abschwächung der chinesischen Ölnachfrage verstärkt, schreiben die Analysten. Der Shanghai Composite Index verzeichnete am Montag mit einem Minus von 8,5 Prozent den stärksten Tagesrückgang seit dem Jahr 2007.

Die weltweiten Ölüberschüsse wachsen unterdessen kräftig weiter. Sie hätten das höchste Niveau seit 1998 erreicht, schreiben Experten des Handelsunternehmens PVM Oil Associates. Das Angebot übersteige die Nachfrage derzeit um 2 Millionen Barrel pro Tag. Nicht zuletzt aufgrund erwartbar steigender Exporte aus dem Iran gebe es noch weiteres Abwärtspotential bei den Ölpreisen.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist erneut gesunken. Das OPEC-Sekretariat meldete am Montag, dass der Korbpreis der Ölsorten des Kartells am Freitag bei 52,08 US-Dollar pro Barrel (159 Liter) gelegen habe. Das waren 96 Cent weniger als am Vortag. Die OPEC berechnet ihren Korbpreis auf Basis der zwölf wichtigsten Sorten des Kartells.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte