"Angry Birds"-Macher streicht 260 von 700 Jobs

Helsinki - Bei der Entwicklerfirma hinter dem Smartphone-Spiel "Angry Birds" fallen nach schwacher Geschäftsentwicklung weitere 260 Arbeitsplätze weg. Rovio wolle sich stärker auf Kernbereiche konzentrieren, hieß es am Mittwoch zur Begründung. Das finnische Unternehmen hatte nach jüngsten Angaben rund 700 Beschäftigte, Ende 2014 war bereits der Abbau von 110 Stellen bekanntgegeben worden.

Rovio fiel es vor allem im vergangenen Jahr schwer, an den großen Erfolg von "Angry Birds" anzuknüpfen. Der Vorsteuergewinn brach um mehr als zwei Drittel auf 10 Mio. Euro ein, der Umsatz fiel um fast 9 Prozent. Nun sei das Nachfolge-Spiel "Angry Birds 2" im ersten Monat auf dem Markt fast 50 Millionen Mal heruntergeladen worden, erklärte Rovio. Allerdings ist es im Gegensatz zur ersten Variante grundsätzlich kostenlos und soll durch Zahlungen im Spiel Geld einbringen.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte