Angeblich auch Wizz Air an Alitalia interessiert

Rom (APA) - Auch der ungarische Billigflieger Wizz Air zählt zu den neuen Interessenten, die um die krisengeschüttelte Fluggesellschaft Alitalia buhlen. Das berichteten italienische Medien am Dienstag. Experten bezweifeln jedoch, dass der Billigcarrier solide genug für die Übernahme eine Airline wie Alitalia sei.

Zu den neuen Interessenten zählen Medienberichten zufolge neben Wizz Air auch Air France-KLM, die mit Easyjet ein gemeinsames Angebot einreichen will, und Delta Airlines. Den neuen Interessenten will die italienische Regierung mehr Zeit zur Vertiefung des Dossiers über die finanzielle Lage der Alitalia und zur Einreichung einer verbindlichen Interessenerklärung geben.

Nicht ausgeschlossen wird, dass die AUA-Mutter Lufthansa ihr bereits eingereichtes Angebot ändern könnte. Die deutsche Airline bietet Medienberichten zufolge 300 Mio. Euro für die Flugsparte Alitalias an. Sie plant die Kürzung von 2.000 der 8.400 Stellen in der Flugsparte. Die Regierung drängt auf ein Angebot von mindestens 500 Mio. Euro, berichteten italienische Medien. Alitalia konsolidiert inzwischen ihre finanzielle Lage. Die Sonderverwalter rechnen mit wachsenden Umsätzen im ersten Quartal 2018.

Alitalia mit insgesamt rund 11.000 Mitarbeitern schreibt seit Jahren Verluste. Die Airline war im Mai unter kommissarische Aufsicht gestellt worden, nachdem ein Sanierungsplan gescheitert war, der Lohnkürzungen und Stellenstreichungen vorsah.

Davos/Moskau (APA/AFP) - Russlands Regierungschef Dmitri Medwedew hat mit einem Boykott des Weltwirtschaftsforums in Davos im Jänner gedroht, sollten wichtige russische Geschäftsleute dort nicht willkommen sein. Er reagierte damit am Dienstag auf einen Pressebericht. Demnach sollen auf Druck der USA mehrere russische Geschäftsleute gebeten worden sein, im kommenden Jahr nicht an der Konferenz in Davos teilzunehmen.
 

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Russland droht mit Boykott des Weltwirtschaftsforums

Wien (APA) - Am vierten Tag des Telekom/Valora-Prozesses gegen die Ex-Lobbyisten Peter Hochegger und Walter Meischberger sowie den Ex-Telekom-Austria-Vorstand Rudolf Fischer ging es heute viel um einen Mann, der gar nicht angeklagt ist: Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (ÖVP/FPÖ), für den die Telekom beispielsweise Umfragen zu seinem Image und Privatleben bezahlte.
 

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Telekom/Valora - Privatflug mit Grasser, Weitflug mit Hühnern

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission hat einen Notfallplan für den Fall eines Scheiterns der Brexit-Verhandlungen verabschiedet. Er enthält "eine begrenzte Zahl von Notfallmaßnahmen in vorrangigen Bereichen", wie die EU-Behörde am Dienstag mitteilte.
 

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EU veröffentlicht Notfallplan für Scheitern von Brexit-Verhandlungen