Angeblich auch Wizz Air an Alitalia interessiert

Rom (APA) - Auch der ungarische Billigflieger Wizz Air zählt zu den neuen Interessenten, die um die krisengeschüttelte Fluggesellschaft Alitalia buhlen. Das berichteten italienische Medien am Dienstag. Experten bezweifeln jedoch, dass der Billigcarrier solide genug für die Übernahme eine Airline wie Alitalia sei.

Zu den neuen Interessenten zählen Medienberichten zufolge neben Wizz Air auch Air France-KLM, die mit Easyjet ein gemeinsames Angebot einreichen will, und Delta Airlines. Den neuen Interessenten will die italienische Regierung mehr Zeit zur Vertiefung des Dossiers über die finanzielle Lage der Alitalia und zur Einreichung einer verbindlichen Interessenerklärung geben.

Nicht ausgeschlossen wird, dass die AUA-Mutter Lufthansa ihr bereits eingereichtes Angebot ändern könnte. Die deutsche Airline bietet Medienberichten zufolge 300 Mio. Euro für die Flugsparte Alitalias an. Sie plant die Kürzung von 2.000 der 8.400 Stellen in der Flugsparte. Die Regierung drängt auf ein Angebot von mindestens 500 Mio. Euro, berichteten italienische Medien. Alitalia konsolidiert inzwischen ihre finanzielle Lage. Die Sonderverwalter rechnen mit wachsenden Umsätzen im ersten Quartal 2018.

Alitalia mit insgesamt rund 11.000 Mitarbeitern schreibt seit Jahren Verluste. Die Airline war im Mai unter kommissarische Aufsicht gestellt worden, nachdem ein Sanierungsplan gescheitert war, der Lohnkürzungen und Stellenstreichungen vorsah.

München (APA/Reuters) - Siemens kauft das US-Technologieunternehmen Austemper Design Systems, einen jungen Softwareanbieter für Sicherheitsanwendungen. Mit der Übernahme könne Siemens sein Angebot an Kunden ergänzen, die sich mit autonomem Fahren sowie der Digitalisierung von Produktionsbetrieben und Infrastruktur beschäftigen, teilte das Unternehmen mit. Die Details der Übernahme würden nicht bekannt gegeben.
 

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Siemens kauft US-Technologie-Start-up

Washington (APA/AFP/Reuters) - "Baut sie hier!": US-Präsident Donald Trump hat im Handelsstreit mit der EU erneut mit Strafzöllen auf europäische Auto-Importe gedroht. Wenn die Europäische Union nicht "bald" ihre langjährigen Zölle und Barrieren für US-Produkte "niederbricht und beseitigt", würden die USA einen 20-prozentigen Tarif auf alle aus der EU eingeführten Autos verhängen, schrieb Trump am Freitag auf Twitter.
 

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Trump droht wieder mit Zöllen auf EU-Autos: "Baut sie hier!"

Brüssel (APA/dpa/Reuters) - Mit Zöllen auf amerikanische Produkte wie Whiskey, Jeans, Motorräder und Erdnussbutter hat die EU im Handelsstreit mit den USA zurückgeschlagen. Die Vergeltungszölle sind in der Nacht zum Freitag in Kraft getreten. Auf europäische Verbraucher dürften bei einigen Produkten Preiserhöhungen zukommen.
 

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Zölle auf US-Produkte in Kraft: Einige Produkte dürften teurer werden