Andritz holt Großauftrag von schwedischem Zellstoffwerk

Graz (APA) - Der börsennotierte Technologiekonzern Andritz hat einen Großauftrag in Schweden an Land gezogen. Die Steirer liefern eine neue Eindampfanlage und sind mit dem Umbau der bestehenden Anlage im Zellstoffwerk Iggesund Paperboard beauftragt. Beides soll Ende 2019 abgeschlossen sein, hieß es am Dienstag in einer Aussendung der Andritz AG. Über den Wert des Auftrags machte Andritz keine Angaben.

Die neue siebenstufige Eindampfanlage für sehr hohe Trockensubstanz wird über eine Kapazität von 350 t/h Wasserdampf verfügen. Sie wird eine alte Andritz-Eindampfanlage aus den 1970er-Jahren ersetzen und die Energieeffizienz des Werks Iggesund südlich der Stadt Hudiksvall deutlich erhöhen, so das Unternehmen. Die Eindampfanlage soll die Reinheit des Kondensats, das in anderen Prozessen des Werks wiederverwendet wird, verbessern. Die bestehende Eindampfanlage wird umgebaut und mit moderner Lamellentechnologie in den Stufen 1 und 2 für eine Leistung von 220 t/h aufgerüstet, um die ursprünglichen Auslegungsdaten zu übertreffen.

Entscheidet bei der Vergabe sei laut Olov Winblad von Walter, Betriebsleiter im Zellstoffwerk Iggesund, unter anderem die bisherige Zusammenarbeit mit Andritz bei früheren Projekten gewesen. Iggesund Paperboard ist Teil der schwedischen Forstindustriegruppe Holmen, eines der nachhaltigsten Unternehmen weltweit, das auch im Global-Compact-Index der Vereinten Nationen gelistet wird. Das Werk Iggesund erzeugt unter dem Markennamen Invercote hochwertigen gebleichten Karton, der in über 100 Ländern verkauft wird.

Wien (APA) - Der frühere Obmann des Rings freiheitlicher Studenten (RFS), Alexander Schierhuber, wird per 1. Juni einer von vier Geschäftsführern der Breitspur Planungsgesellschaft mbH. Einen entsprechenden Online-Bericht der "Presse" bestätigte das von Norbert Hofer (FPÖ) geführte Infrastrukturministerium auf APA-Anfrage. Schierhuber ist schlagender Burschenschafter beim Akademischen Corps Saxonia zu Wien.
 

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Ex-RFS-Chef Schierhuber wird Breitspurbahnplanungs-Geschäftsführer

Auburn Hills (Michigan) (APA/dpa) - Der Autobauer Fiat Chrysler hat in den USA rund 4,8 Millionen Autos wegen Softwareproblemen zurückgerufen. Konkret gehe es um mögliche Fehlfunktionen im Zusammenhang mit den Geschwindigkeitsreglern, die behoben werden müssten, teilte das Unternehmen am Freitag in Auburn Hills mit. Betroffen seien unter anderem Fahrzeuge der Marken Chrysler Sedan, Cherokee und Ram Pickups.
 

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Softwareprobleme: Fiat Chrysler ruft in den USA 4,8 Mio. Autos zurück

Brüssel (APA/dpa) - In Europa gelten seit Freitag einheitliche Datenschutzregeln. Nach zweijähriger Übergangsfrist ist die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nun in allen 28 EU-Staaten in Kraft getreten. Sie setze "einen weltweiten Datenschutz-Standard, und darauf können wir alle stolz sein", sagte EU-Justizkommissarin Vera Jourová am Freitag in Brüssel. "Sie bringt konkreten Nutzen für Bürger ebenso wie für Unternehmen."
 

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DSGVO verbessert Datenschutz - Erste Beschwerden gegen US-Konzerne