Andritz-Tochter Schuler kauft 51 Prozent an chinesischer Yadon

Der weltgrößte Pressenhersteller Schuler, eine Tochter des steirischen Anlagenbauers Andritz, hat sich die Mehrheit am chinesischen Pressen- und Werkzeugmaschinenbauer Yangzhou Metal Forming Machine Tool Co., Ltd. (Yadon) gesichert. Der Vertrag über den Erwerb von 51 Prozent der Anteile sei bereits unterzeichnet, teilte das Unternehmen mit. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden.

Yadon ist den Angaben zufolge einer der führenden Hersteller von mechanischen Pressen in China und erwirtschaftet mit rund 1.100 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von etwa 120 Mio. Euro. Der Firmensitz befinde sich in Yangzhou (Provinz Jiangsu), rund 300 Kilometer nördlich von Shanghai. Zu den wichtigsten Kunden gehörten Autozulieferer sowie die Haushaltsgeräte- und metallverarbeitende Industrie im Osten des Landes.

Schuler erzielte 2014 einen Umsatz von 1,18 Mrd. Euro. Das Unternehmen stellt Pressen her, mit denen beispielsweise Bleche geformt und Karosserieteile hergestellt werden können. Die Gruppe beschäftigte etwas mehr als 5.400 Arbeitnehmer.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

Newsticker

EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

Newsticker

Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

Newsticker

Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"