Andritz-Tochter Schuler kauft 51 Prozent an chinesischer Yadon

Der weltgrößte Pressenhersteller Schuler, eine Tochter des steirischen Anlagenbauers Andritz, hat sich die Mehrheit am chinesischen Pressen- und Werkzeugmaschinenbauer Yangzhou Metal Forming Machine Tool Co., Ltd. (Yadon) gesichert. Der Vertrag über den Erwerb von 51 Prozent der Anteile sei bereits unterzeichnet, teilte das Unternehmen mit. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden.

Yadon ist den Angaben zufolge einer der führenden Hersteller von mechanischen Pressen in China und erwirtschaftet mit rund 1.100 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von etwa 120 Mio. Euro. Der Firmensitz befinde sich in Yangzhou (Provinz Jiangsu), rund 300 Kilometer nördlich von Shanghai. Zu den wichtigsten Kunden gehörten Autozulieferer sowie die Haushaltsgeräte- und metallverarbeitende Industrie im Osten des Landes.

Schuler erzielte 2014 einen Umsatz von 1,18 Mrd. Euro. Das Unternehmen stellt Pressen her, mit denen beispielsweise Bleche geformt und Karosserieteile hergestellt werden können. Die Gruppe beschäftigte etwas mehr als 5.400 Arbeitnehmer.

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Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi taxiert den Wert seiner Tochterfirma Universal Music Group (UMG) auf mehr als 40 Milliarden Dollar (rund 34 Milliarden Euro). Er habe gerade in dieser Woche eine entsprechende Schätzung gesehen, sagte Vivendi-Chef Arnaud de Puyfontaine am Freitag auf einer Branchenkonferenz in Barcelona. Er gehe aber davon aus, dass der Wert noch darüber liege.
 

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Vivendi-Chef schätzt Wert der Musiksparte auf über 40 Mrd. Dollar

München (APA/dpa) - Es ist Tag eins nach der Hiobsbotschaft. Die Siemens-Mitarbeiter in Leipzig und Görlitz wissen seit weniger als 24 Stunden, dass ihre Werke mit zusammen 920 Arbeitsplätzen geschlossen werden sollen. Und in Erfurt steht das Generatorenwerk auf der Kippe. Doch statt resignierter Katerstimmung herrscht vor allem Wut.
 

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Unverständnis und Wut: Siemens-Mitarbeiter bangen um ihre Zukunft