Andritz zieht Großauftrag für Zellstoffwerk in Brasilien an Land

Der steirische Anlagenbauer Andritz hat einen Großauftrag aus Brasilien bekannt gegeben. Es geht um die Ausrüstung zur Errichtung eines riesigen Zellstoffwerks, der Lieferumfang beträgt mehrere hundert Millionen Euro. Das Zellstoffwerk "Horizonte 2" gilt als eines der größten privaten Investitionsprojekte in Brasilien. In Spitzenzeiten werden dort 10.000 Arbeiter am Bau vor Ort sein.

In einer Ad-hoc-Mitteilung meldete Andritz am Freitag die Unterzeichnung einer Absichtserklärung mit dem weltweit führenden Hersteller von Eukalyptus-Zellstoff, Fibria. Andritz liefert Produktionstechnologien und Ausrüstungen für das Fibria-Zellstoffwerk Horizonte 2 in Tres Lagoas, Mato Grosso do Sul.

Die neue Produktionslinie wird eine Jahreskapazität von 1,75 Mio. Tonnen haben. Zusammen mit einer schon bestehenden und produzierenden Anlage wird Tres Lagoas zukünftig über eine Jahresgesamtkapazität von 3 Mio. Tonnen haben. Es wird damit eine der weltweit größten Produktionsstätten für Eukalyptus-Zellstoff.

Zum Auftragswert gab Andritz heute keine Auskunft. Es wurde aber darauf verwiesen, dass der übliche Auftragswert für vergleichbare Referenzprojekte bei rund 600 Mio. Euro liege. Der Vertrag soll jetzt im 3. Quartal 2015 in Kraft treten.

Die Anlage werde voraussichtlich im 4. Quartal 2017 in Betrieb gehen. Nach Inbetriebnahme werde die neue Zellstoff-Produktionslinie von Fibria 3.000 direkte und indirekte Arbeitsplätze haben, schrieb Andritz am Freitag.

Mexiko-Stadt (APA/Reuters) - Tesla-Chef Elon Musks Ausflug in die Spirituosenwirtschaft stößt in Mexiko auf Widerstand: Die Tequila-Produzenten des Landes sehen durch das von Musk Mitte Oktober angekündigte Getränk namens "Teslaquila" den Schutz der Marke "Tequila" verletzt.
 

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Mexikos Tequila-Industrie läuft Sturm gegen "Teslaquila"

Frankfurt/Dublin (APA/dpa) - Beim irischen Billigflieger Ryanair zeichnet sich ein schnelles Ende des Tarifkonflikts mit dem deutschen Personal ab. Nach der grundsätzlichen Einigung für die rund 1.000 Flugbegleiter sieht sich nun auch die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) auf einem guten Weg, noch heuer zumindest eine grundsätzliche Einigung mit dem Unternehmen erzielen zu können.
 

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Deutsche Piloten: Grundsatzeinigung bei Ryanair noch heuer

Luxemburg (APA/dpa) - Griechenland muss 10 Mio. Euro in den EU-Gemeinschaftshaushalt zahlen, weil es unzulässige Staatshilfen für eine Schiffswerft nicht wieder eingetrieben hat. Zudem drohen dem Land nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes vom Mittwoch weitere Strafzahlungen von mehr als 7 Mio. Euro pro Halbjahr, wenn es sich nicht an Vereinbarungen mit der EU-Kommission zu dem Fall hält (Rechtssache C-93/17)
 

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EuGH verurteilt Griechenland wegen unzulässiger Staatshilfen