Andritz - Analysten erwarten deutlichen Zuwachs beim Nettogewinn

Wien/Graz (APA) - Die von der APA befragten Analysten von Kepler Cheuvreux, Erste Group und Raiffeisen Centrobank (RCB) erwarten für die am Mittwoch anstehenden Zahlen zum ersten Quartal des Anlagenbauers Andritz deutliche Sprünge bei Nettogewinn und operativem Ergebnis. Der Umsatz hingegen dürfte nahe beim Vorjahresniveau liegen.

Im Schnitt gehen die Analysten von einem Nettogewinn von 37,9 Mio. Euro aus. Im Vorjahr standen hier noch 20,7 Mio. Euro zu Buche, die Kennzahl verzeichnet daher laut Prognosen einen Anstieg von 83 Prozent. Auch beim EBIT fällt das Plus sehr deutlich aus: Statt wie in der Vorjahresperiode 29,0 Mio. Euro sehen die Analysten nun ein um 87 Prozent höheres operatives Ergebnis von 54,3 Mio. Euro.

Der Umsatz dürfte sich mit plus 9 Prozent leicht auf 1.330 Mio. Euro gesteigert haben, in der Vergleichsperiode waren es noch 1.219,5 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Abschreibungen wurde laut Schnitt der Prognosen um ein Viertel auf 86,6 Mio. Euro gesteigert, nach 69,5 Mio. im Jahr davor.

Die Kepler-Analysten sehen ein solides erstes Quartal 2015. Der Auftragseingang dürfte sich zwar reduziert haben, allerdings war der Vergleichswert im ersten Quartal 2014 aufgrund eines Großauftrags im Segment "Pulp & Paper" unüblich hoch. In diesem Segment dürfte das aktuelle Quartal auch eine Normalisierung der Margen-Situation bestätigen. Allerdings könnten der aktuell schwache Euro die Resultate belastet haben. Die Verluste dadurch dürften aber durch zukünftige Gewinne ausgeglichen werden.

Die Baader-Bank hebt in einer Vorschau hervor, dass Auftragseingänge zu späteren Zeitpunkten gebucht werden, was zu einem Rückgang im ersten Quartal führe. Auch wurde das Schiedsverfahren bezüglich des Projektes "Montes del Plata" einvernehmlich beendet und dürfte keinen weiteren Einfluss auf die Ergebnisse haben.

Andritz - Analystenprognosen für das erste Quartal 2015 in Mio. Euro:

~ Andritz RCB Kepler Erste Durchschnitt Vorjahr Veränderung Umsatz 1.366,9 1.303,2 1.320,0 1.330,0 1.219,5 +9% Ebitda 90,0 81,3 88,4 86,6 69,5 +25% Ebit 57,2 50,3 55,4 54,3 29,0 +87% Nettogewinn 39,5 35,0 39,3 37,9 20,7 +83% ~

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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