Andritz AG optimiert Zellstofffabrik im obersteirischen Pöls

Graz/Pöls (APA) - Der börsennotierte Technologiekonzern Andritz mit Sitz in Graz wird den Betrieb der Zellstofffabrik Pöls nahe dem obersteirischen Judenburg mit einem digitalen Tool optimieren. Über den Auftragswert wurde Stillschweigen vereinbart. Ziel sei eine Erhöhung der Produktionsmenge bei gleichzeitiger Stabilisierung der Produktionsprozesse sowie ein effizienterer Chemikalieneinsatz.

Die Andritz wird das bereits weltweit mehrfach eingesetzte Metris OPP-System (Optimization of Process Performance) anwenden. Dabei handelt es sich um ein System, "das ein Bündel digital gestützter Werkzeuge zur Verbesserung von industriellen Prozessen auf Basis von Big-Data-Analysen umfasst", teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Schon mehr als 50 Konzerne würden das System einsetzen und damit Kosten in dreistelliger Millionen-Euro-Höhe sparen.

Der Auftragswert dürfte gemäß den branchenüblichen Preisen bei 1,0 und 1,5 Mio. Euro liegen. Andritz erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 5,9 Mrd. Euro.

Wien (APA) - Der frühere Obmann des Rings freiheitlicher Studenten (RFS), Alexander Schierhuber, wird per 1. Juni einer von vier Geschäftsführern der Breitspur Planungsgesellschaft mbH. Einen entsprechenden Online-Bericht der "Presse" bestätigte das von Norbert Hofer (FPÖ) geführte Infrastrukturministerium auf APA-Anfrage. Schierhuber ist schlagender Burschenschafter beim Akademischen Corps Saxonia zu Wien.
 

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Ex-RFS-Chef Schierhuber wird Breitspurbahnplanungs-Geschäftsführer

Auburn Hills (Michigan) (APA/dpa) - Der Autobauer Fiat Chrysler hat in den USA rund 4,8 Millionen Autos wegen Softwareproblemen zurückgerufen. Konkret gehe es um mögliche Fehlfunktionen im Zusammenhang mit den Geschwindigkeitsreglern, die behoben werden müssten, teilte das Unternehmen am Freitag in Auburn Hills mit. Betroffen seien unter anderem Fahrzeuge der Marken Chrysler Sedan, Cherokee und Ram Pickups.
 

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Softwareprobleme: Fiat Chrysler ruft in den USA 4,8 Mio. Autos zurück

Brüssel (APA/dpa) - In Europa gelten seit Freitag einheitliche Datenschutzregeln. Nach zweijähriger Übergangsfrist ist die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nun in allen 28 EU-Staaten in Kraft getreten. Sie setze "einen weltweiten Datenschutz-Standard, und darauf können wir alle stolz sein", sagte EU-Justizkommissarin Vera Jourová am Freitag in Brüssel. "Sie bringt konkreten Nutzen für Bürger ebenso wie für Unternehmen."
 

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DSGVO verbessert Datenschutz - Erste Beschwerden gegen US-Konzerne