Andritz AG optimiert Zellstofffabrik im obersteirischen Pöls

Graz/Pöls (APA) - Der börsennotierte Technologiekonzern Andritz mit Sitz in Graz wird den Betrieb der Zellstofffabrik Pöls nahe dem obersteirischen Judenburg mit einem digitalen Tool optimieren. Über den Auftragswert wurde Stillschweigen vereinbart. Ziel sei eine Erhöhung der Produktionsmenge bei gleichzeitiger Stabilisierung der Produktionsprozesse sowie ein effizienterer Chemikalieneinsatz.

Die Andritz wird das bereits weltweit mehrfach eingesetzte Metris OPP-System (Optimization of Process Performance) anwenden. Dabei handelt es sich um ein System, "das ein Bündel digital gestützter Werkzeuge zur Verbesserung von industriellen Prozessen auf Basis von Big-Data-Analysen umfasst", teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Schon mehr als 50 Konzerne würden das System einsetzen und damit Kosten in dreistelliger Millionen-Euro-Höhe sparen.

Der Auftragswert dürfte gemäß den branchenüblichen Preisen bei 1,0 und 1,5 Mio. Euro liegen. Andritz erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 5,9 Mrd. Euro.

Zürich (APA/awp/sda/Reuters) - Zwei geplante Gesetzesänderungen könnten nach Ansicht der Ratingagentur Moody's den Schweizer Immobilienmarkt umkrempeln. "Der durch die Initiativen ausgelöste fundamentale Wandel würde inländische Banken an einem kritischen Punkt im Konjunkturzyklus treffen", erklärte Moody's-Experte Mathias Külpmann gemäß dem am Montag veröffentlichten Bericht "Banking Switzerland".
 

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Moody's warnt vor schwierigen Zeiten für Schweizer Banken

Brüssel (APA) - Ernüchterung herrscht unter den 27 EU-Staaten über den Stillstand bei den Brexit-Verhandlungen. Große Hoffnungen waren zunächst in ein Treffen Sonntagabend zwischen dem britischen Brexitminister Dominique Raab und EU-Chefverhandler Michel Barnier gesetzt worden. Doch gab es keine Fortschritte. Die EU-Botschafter wurden danach in Brüssel über die Situation informiert.
 

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Brexit - Ernüchterung bei EU-27 nach Treffen Barnier-Raab

Berlin (APA/Reuters) - Die Probleme der Autobranche mit dem neuen Abgastest WLTP werden nach Prognosen des deutschen Wirtschaftsministeriums die Konjunktur in Deutschland vorübergehend belasten. "Der Anstieg der gesamtwirtschaftlichen Leistung wird dadurch im dritten Quartal etwas gedämpft", heißt es in dem am Montag veröffentlichten Monatsbericht.
 

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Probleme in Autoindustrie dämpfen deutsche Konjunktur