Analysten erwarten 2014 für Strabag ein Fünftel mehr Gewinn

Wien - Der börsenotierte österreichische Baukonzern Strabag dürfte im abgelaufenen Geschäftsjahr den Nettogewinn um etwa ein Fünftel gesteigert haben. Dies erwarten von der APA befragte heimische Finanzanalysten für die für Mittwoch angesetzten endgültigen Geschäftszahlen 2014.

Das operative Ergebnis (EBIT) dürfte mit in der Konsensschätzung 277,9 Mio. Euro etwas über den vom Vorstand im Februar angekündigten "zumindest 260 Mio. Euro" zu liegen kommen. Die Strabag hatte im Februar vorläufige Zahlen unter anderem zur Bauleistung und den Auftragseingängen vorgelegt. Dementsprechend ist die Konsensschätzung zur Bauleistung von 13,6 Mrd. Euro keine Überraschung mehr.

Während die Bauleistung also stabil geblieben sein dürfte, erwarten die Analysten den Umsatz und den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) im Schnitt jeweils leicht verbessert zum Vorjahr. Beim Umsatz gehen die Schätzungen der Analysten allerdings etwas auseinander: Bei der Erste Group erwartet man einen Umsatzanstieg zum Vorjahr von etwa einer Milliarde auf 13,5 Mrd., während die Raiffeisen Centrobank (RCB) nur mit einem leichten Zuwachs auf 12,6 Mrd. Euro rechnet. Im Vorjahr hatte die Strabag 12,5 Mrd. Euro umgesetzt.

Einig sind sich die Analysten aber, dass dem Baukonzern im ersten Quartal unterm Strich deutlich mehr bleiben wird. Im Schnitt sehen die Analysten den Nettogewinn bei 136,3 Mio. Euro - nach 113,6 Mio. im Jahr 2013.

Die Ende März veröffentlichte Gewinnwarnung der deutschen Tochter Strabag AG dürfte sich im Ergebnis des Mutterunternehmens nicht niedergeschlagen haben. Dies hatte die Strabag bei der Gewinnwarnung mit Verweis auf ihre "konservativen Prognosen, in denen mehr als ausreichend für etwaige negative Effekte vorgesorgt" würde, auch so angekündigt.

~ Erste Group RCB Schnitt Vorjahr +/- Bauleistung 13.600,0 13.566,0 13.583,0 13.573,07 =0% Umsatz 13.500,0 12.564,1 13.032,1 12.475,65 +4% EBITDA 725,7 690,4 708,1 694,91 +2% EBIT 275,1 280,6 277,9 261,58 +6% Nettogewinn * 138,0 134,5 136,3 113,56 +20% ~

(*) nach Minderheiten

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Merkel lehnt Euro-Finanzminister ab

Jena (APA/Reuters) - Die beschlossene PKW-Maut soll nach Angaben der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel noch in dieser Legislaturperiode umgesetzt werden. "Jetzt ist das wieder auf der Tagesordnung", sagte Merkel am Dienstag auf einem Bürgerdialog in Jena. "Das soll noch in dieser Legislaturperiode kommen." Das Gesetz sei beschlossen, momentan liefen die Ausschreibungsverfahren, wer die Pkw-Maut eintreiben solle.
 

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Merkel: Pkw-Maut soll bis 2021 umgesetzt werden

Regensburg/Wien/Donauraum (APA/dpa/) - Der Sommer sorgt für einen Negativrekord in Deutschland: Noch nie zuvor wurde ein so niedriger Wasserstand auf der Donau gemessen wie am Wochenende. Deshalb konnten keine Schiffe mehr auf dem bayrischen Abschnitt zwischen Straubing und Deggendorf fahren. Anders ist die Situation in Österreich: "Schifffahrt frei" vermeldet DoRIS, das Donau River Information System auf seiner Online-Präsenz.
 

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