conwert - Analysten sehen höhere Mieterlöse aber Jahresverlust

Die Wertpapierexperten der Erste Group und von SRC Research erwarten für die am morgigen Mittwoch anstehenden Jahreszahlen von conwert zwar verbesserte Mieterlöse aber operativ Rückgänge und unter dem Strich rote Zahlen. Wertanpassungen und Zinssicherungen sollten sich negativ auf das Ergebnis auswirken.


Im Detail sehen die Analysten im Schnitt Mieteinnahmen von 244,3 Mio. Euro nach 227,3 Mio. Euro im Vorjahr. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sollte laut Schätzung der Erste Group sechs Prozent auf 109,8 Mio. Euro zurückgehen, obwohl die Experten im vierten Quartal aufgrund der drohenden Übernahme durch die Deutsche Wohnen AG Anpassungen des bisher eher konservativ bewerteten Immobilienportfolios erwarten. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) wird im Konsens um acht Prozent niedriger bei 113,3 Mio. Euro gesehen.

Unterm Strich gehen die Experten von einem durchschnittlichen Jahresverlust in der Höhe von 9,5 Mio. Euro aus, nach einem Gewinn von 7,5 Mio. Euro im Vorjahr. Hier sollten negative Zeitwertanpassungen durch gestiegene Zinssicherungen im vierten Quartal belastet haben, schrieb Franz Hörl von der Erste Group. Die SRC-Experten erwarten für das zweite Quartal 2015 wieder Gewinne.

In Bezug auf das Übernahmeangebot der Deutsche Wohnen AG äußerten sich die Analysten von SRC Research eher skeptisch. Vor dem Hintergrund einer grundlegenden Verbesserung bei Profitabilität und Effizienz in den vergangenen Monaten sei das aktuelle Deutsche Wohnen-Übernahmeangebot mit 11,50 Euro je Aktie kurzfristig gerechtfertigt, aber langfristig sehen die Analysten höheres Aufwärtspotenzial mit einem Kursziel von 14,00 Euro. Daher würden sie das Angebot ablehnen.

Frankfurt (APA/dpa) - Im Handel mit Digitalwährungen haben sich die jüngsten Kursverluste am Dienstag fortgesetzt. Neben dem Bitcoin kam es auch zu einem Ausverkauf bei anderen bekannten Digitalwährungen wie Ether oder Ripple. Am Vormittag fiel der Kurs des Bitcoin auf der Handelsplattform Bitstamp unter 6.000 US-Dollar und erreichte bei 5.880 Dollar (5.157 Euro) den tiefsten Stand seit Juni.
 

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Bitcoin weiter auf Talfahrt - Kurs unter 6.000 US-Dollar gefallen

Ankara (APA/Reuters/AFP) - Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat am Dienstag angekündigt, die Türkei werde elektronische Produkte aus den USA boykottieren. Die USA hätten iPhones, doch "auf der anderen Seite" gebe es Samsung, sagte Erdogan am Dienstag im türkischen Fernsehen. Die Türkei und die USA stecken derzeit in einem tiefen Konflikt, der die türkische Währung massiv belastet.
 

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Die Türkei will elektronische Produkte aus den USA boykottieren

Luxemburg/Brüssel (APA) - Im Juni ist die Industrieproduktion gegenüber Mai im Euroraum um 0,7 Prozent und in der EU-28 um 0,4 Prozent gefallen, gab Eurostat am Dienstag bekannt.
 

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Industrieproduktion in EU-28 und Eurozone im Juni gesunken