SBO: Analysten sehen für 2015 ein Drittel weniger Umsatz

Der niederösterreichische Ölfeldausrüster Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment (SBO) dürfte im Geschäftsjahr 2015 ein Drittel weniger umgesetzt haben. Davon gehen Analysten der Raiffeisen Centrobank (RCB) und der Deutsche Bank aus. Sowohl beim Betriebsergebnis (EBIT) als auch beim Ergebnis vor Steuern könnte es einen leichten Verlust gegeben haben.

Die SBO wird am morgigen Dienstag vorläufige Geschäftszahlen publizieren. Die endgültigen Zahlen folgen am 17. März 2016. "Wir erwarten, dass Schoeller-Bleckmann wie im letzten Jahr vorläufige Zahlen zu Umsatz und EBIT vorlegen wird", heißt es in einem Preview der Deutsche Bank, "und hoffentlich wird es auch einen Blick auf die Entwicklung der Auftragseingänge geben, entweder fürs Gesamtjahr oder fürs abgelaufene Quartal".

Im abgelaufenen Jahr dürfte Schoeller-Bleckmann fast ein Drittel der Umsätze weggebrochen sein. Im Schnitt rechnen die befragten Analysten mit 331 Mio. Euro Umsatz - um 32 Prozent weniger als im Vorjahr, als noch 489 Mio. verbucht wurden. Operativ dürfte es einen leichten Verlust geben. Die Wertpapierexperten der Deutschen Bank rechnen mit einem Betriebsergebnis von minus 5 Mio. Euro, nach 68 Mio. im Vorjahr. Auch das Ergebnis vor Steuern (EBT) könnte knapp negativ werden. Bei der RCB kalkuliert man mit einem Verlust vor Steuern von 1 Mio. Euro.

Was den Ausblick angeht, erwarten die Analysten der Deutsche Bank keine konkreten Zahlen. Sollte das Management inhaltliche Aussagen treffen, dürften diese angesichts der aktuellen Ölpreisschwäche aber "eher negativ" ausfallen. Das Unternehmen solle die begonnene Restrukturierung daher fortsetzen oder sogar ausweiten, so die Analysen weiter.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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