Amundi will mit BAWAG P.S.K.-Invest hoch hinaus

Wien - Der französische Vermögensverwalter Amundi hat mit der kürzlich erworbenen BAWAG P.S.K. Invest große Pläne. Bis 2018 soll die vormals der BAWAG P.S.K. gehörende Kapitalanlagegesellschaft ihr verwaltetes Vermögen auf 10 Mrd. Euro verdoppeln und unter die fünf größten österreichischen Fondsgesellschaften aufrücken.

"Österreich ist ein sehr schönes und ein sehr reiches Land", sagte der Vize-Chef der Amundi-Gruppe, Fathi Jerfel, am Montag in Wien bei einem Pressegespräch. Amundi sei mit einem gesamten verwalteten Vermögen von 866 Mrd. Euro der größte europäische Asset Manager und zähle auch weltweit zu den Top Zehn, mit Aktivitäten in über 30 Ländern und 3.800 Mitarbeitern.

Österreich sei als wohlhabendes Land für Amundi von großer strategischer Bedeutung und ein Sprungbrett für den zentral- und osteuropäischen Vermögensverwaltungsmarkt, so der neue CEO der BAWAG P.S.K. Invest, Eric Bramoulle.

Die Verdoppelung des verwalteten Vermögens auf 10 Mrd. Euro will Bramoulle durch die strategische Vertriebskooperation mit der BAWAG P.S.K. und dem weltweiten Amundi-Netzwerk schaffen. Um unter die fünf größten heimischen Fondsanbieter vorzustoßen, sei zunächst eine starke Basis bei den Retailkunden notwendig, so Bramoulle. Dazu werde mit der BAWAG österreichweit ein regionales fünfköpfiges Vertriebsteam aufgebaut. Auch die Produktpalette soll erweitert und zusätzlich durch einige Amundi-Produkte ergänzt werden. Andererseits dürfte es auch zu Zusammenlegungen von bestehenden Fonds kommen, hieß es. Ziel seien einfache, transparente und gut gemanagte Fonds-Produkte, betonte Bramoulle.

Mit Ende 2014 verwaltete die BAWAG P.S.K. Invest 5,0 Mrd. Euro, davon entfielen 3,3 Mrd. Euro auf offene Investmentfonds und 1,7 Mrd. Euro auf Spezialfonds. Zusätzlich verwaltete die Amundi-Gruppe in Österreich weitere 700 Mio. Euro.

In der BAWAG P.S.K. Invest GmbH sind derzeit 39 Mitarbeiter beschäftigt. Die beiden früheren Geschäftsführer Alois Steinböck und Robert Kovar fungieren jetzt in der neuen Geschäftsführung als Chief Investment Officer und Chief Sales & Marketing Officer.

Wien (APA) - Nach einer leichten Abschwächung im September hat der Preisauftrieb in Österreich im Oktober wieder angezogen. Die Inflationsrate ist von 2,0 Prozent im September auf 2,2 Prozent gestiegen. Stärkster Preistreiber waren erneut die Ausgaben für Verkehr, gefolgt von jenen für Wohnung, Wasser und Energie, teilte die Statistik Austria am Freitag mit.
 

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Inflation stieg in Österreich im Oktober auf 2,2 (2,0) Prozent

Tokio (APA) - Der Tokioter Aktienmarkt hat am Freitag in einem uneinheitlichen Börsenumfeld in Asien den Handelstag mit moderaten Verlusten beendet.
 

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Börse Tokio schließt im Minus

Wolfsburg (APA/Reuters) - In Wolfsburg ist der VW-Aufsichtsrat zusammengekommen, um Milliarden-Investitionen in die Elektromobilität zu beschließen. Das 20-köpfige Gremium soll grünes Licht für den Plan von Konzernchef Herbert Diess geben, in Deutschland in den nächsten Jahren drei Fahrzeugwerke auf die Produktion von rein batteriegetriebenen Autos umzustellen.
 

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VW-Aufsichtsrat stellt Weichen für Elektromobilität