Amtsgericht Korneuburg wies Konkursantrag gegen Niki zurück

Wien/Schwechat/Berlin (APA) - Ein österreichischer Reiseveranstalter hat Anfang der Woche gegen die Air-Berlin-Tochter Niki einen Antrag auf Konkurseröffnung wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung eingebracht. Damit ist er nun abgeblitzt: Das Amtsgericht Korneuburg wies den Insolvenzantrag als unbegründet zurück, wie es der APA heute, Freitag, bestätigte.

Die Flugpläne seien gültig und die Flüge würden stattfinden, teilte Niki in einer Aussendung mit.

Im Gegensatz zur deutschen Muttergesellschaft Air Berlin ist Niki nicht in die Pleite geschlittert und gilt beim Poker um die Übernahme als hochbegehrt. Die besten Karten für Niki hat laut Insidern der deutsche Marktführer Lufthansa. Auch Niki Lauda hat gemeinsam mit der Thomas-Cook-Tochter Condor ein Angebot für die von ihm gegründete Airline gelegt. Er rechnet sich aber keine Chancen mehr aus, für ihn ist es ein abgekartetes Spiel.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte