Amtierender Chef vom Cambridge Analytica gibt Posten auf

London/Menlo Park (APA/dpa) - Der kommissarisch amtierende Chef der umstrittenen Datenanalyse-Firma Cambridge Analytica gibt den Posten nach nur drei Wochen wieder auf. Alexander Tayler werde in seinen vorherigen Job des Daten-Verantwortlichen zurückkehren, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Cambridge Analytica machte einen Zusammenhang mit dem aktuellen Facebook-Datenskandal deutlich: Tayler werde sich auf diverse technische Untersuchungen und Nachfragen fokussieren. Darüber, wie nun der Chefposten besetzt werde, gab es zunächst keine Angaben.

Cambridge Analytica steht im Mittelpunkt des Datenskandals: Die Firma, die 2016 auch für das Wahlkampfteam von Donald Trump gearbeitet hatte, verschaffte sich Zugang zu Daten von Dutzenden Millionen Facebook-Nutzern. Ein App-Entwickler hatte Cambridge Analytica vor mehr als vier Jahren Informationen der Teilnehmer einer Umfrage sowie ihrer Facebook-Freunde verkauft. Diese Transaktion sei unrechtmäßig gewesen, betont das Online-Netzwerk. Facebook geriet in die Kritik, weil das Online-Netzwerk seit Ende 2015 davon wusste, aber die Nutzer nicht unterrichtete.

Der langjährige Chef von Cambridge Analytica, Alexander Nix, war im März suspendiert worden. Er hatte unter anderem vor versteckter Kamera eines Reporters damit geprahlt, dass Cambridge Analytica auch zu Erpressung greifen würde, um den Ausgang von Wahlen zu beeinflussen. Nix rechtfertigte sich später, er habe bei dem Gespräch nur "mitgespielt".

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen