AMS erwägt Sparmaßnahmen bei Förderung von Facharbeitern - Zeitung

Wien (APA) - Das AMS erwägt, bei der Förderung von Fachkräften zu sparen, um eine Lücke bei der Finanzierung von Integrationsmaßnahmen zu schließen, schreibt der "Standard". Demnach sollen Fachkräftestipendien nur mehr 16 statt 41 Mio. Euro kosten, die mit 19,1 Millionen dotierte Facharbeiterintensivausbildung plus solle ganz gestrichen werden. Das Unternehmensberatungsangebot Impuls plus werde etwas gekürzt.

Auslöser dieser Sparmaßnahmen sei die von der Regierung verlangte Halbierung der Ausgaben für Flüchtlinge. Die Angebote für das Integrationsjahr sollen von 100 auf 50 Mio. Euro sinken, jene für die Förderung Asylberechtigter via Qualifizierungsmaßnahmen und Deutschkurse von 55 auf 20 Mio. Das Arbeitsmarktservice (AMS) habe die Kurse für diese Angebote aber in Erwartung des ursprünglichen, höheren Budgets schon vergeben, die Lücke betrage 45,6 Mio. Euro, schreibt die Zeitung. Daher müsse das Geld nun anderer Stelle eingespart werden. Das AMS bestätige die Rechnung, bezeichne das aber als "ein Vorschlag von vielen", der erst heute Mittwoch bei einer Sitzung des Verwaltungsrats diskutiert werde.

Die Einsparungen würden sich beim Fachkräftestipendium im Fall des Falles nur im Vergleich zum Budgetvoranschlag von 2018 ergeben und nicht im Vergleich zu realen Ausgaben von 2017, schreibt der "Standard". Denn im Vorjahr seien dafür nur 11 Mio. Euro ausgegeben worden. Auch das gesamte Budget des AMS würde laut Regierungsplan nach dem Sparvorgaben mit 1,355 Milliarden Euro zwar unter den Voranschlägen für 2018 (1,944 Mrd. Euro) und 2017 (1,545 Mrd. Euro) liegen, aber über den tatsächlichen Ausgaben 2017, die sich auf 1,326 Mrd. Euro beliefen.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen