AMS-Budget für Oberösterreich doch beschlossen

Linz/Wien - Das Budget des Arbeitsmarktservice (AMS) Oberösterreich ist trotz eines Protestes der Arbeitnehmervertreter gegen Kürzungen nun doch beschlossen worden. Das teilte die Wirtschaftskammer in einer Presseaussendung am Mittwoch mit.

Die Arbeiterkammer Oberösterreich (AK OÖ) und der ÖGB stimmten Anfang Jänner im Landesdirektorium des AMS dem Entwurf des Budgets für die aktive Arbeitsmarktpolitik in Oberösterreich nicht zu. Dies als Aufforderung an den Verwaltungsrat des Bundes-AMS und an die Bundesregierung, sich noch einmal mit dem Budget zu befassen. "Oberösterreich, aber auch die anderen Bundesländer brauchen für einen wirksamen Kampf gegen die Rekordarbeitslosigkeit dringend mehr Ressourcen", lautete das Argument.

Wirtschaftskammer (WK) und Industriellenvereinigung (IV) reagierten, auch die Arbeitgeber schmerze, dass das Budget im Vergleich zum Vorjahr um rund 2,4 Prozent auf 150,7 Mio. Euro reduziert worden sei. Doch die fehlende Zustimmung für das bereits akkordiert gewesene Arbeitsprogramm 2015 habe das AMS Oberösterreich praktisch zahlungs- und handlungsunfähig gemacht. Das sei eine "Blockade" auf dem Rücken von Arbeitsuchenden und einstellungsbereiten Betrieben.

Nun gab die Wirtschaftskammer bekannt, dass der Verwaltungsrat in Wien, dem auch Vertreter von ÖGB und AK angehören, das Arbeitsprogramm samt Budget für 2015 einstimmig beschlossen hat. Die Arbeitgebervertreter sehen sich dadurch in ihrer Auffassung bestätigt: Durch Effizienzsteigerungen und einen noch gezielteren Mitteleinsatz könne man auch mit einem um 2,4 Prozent niedrigeren AMS-Budget das Auslangen finden.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

Newsticker

Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro