ams begibt 600 Millionen Euro schwere Wandelanleihe

Zürich/Wien (APA) - Die in Zürich börsenotierte steirische ams AG begibt wie geplant eine 600 Mio. Euro schwere Wandelanleihe, um unter anderem Zukäufe zu finanzieren. Der Vorstand habe am Montag die Privatplatzierung von vorrangigen, unbesicherten Nullkupon-Wandelanleihen mit einer siebenjährigen Laufzeit bis 2025 und einer Stückelung von 200.000 Euro beschlossen, teilte der Sensor-und Chiphersteller mit.

Der Nettoerlös der Anleihenemission werde "für allgemeine Unternehmenszwecke, einschließlich der Finanzierung von M&A-Transaktionen, verwendet werden", erklärte ams. Die Anleihen sind auf Basis des bedingten Kapitals der Gesellschaft in neue, nennwertlose Inhaber-Stammaktien wandelbar und stellen rund 5,1 Prozent des aktuell im Umlauf befindlichen Grundkapitals dar. Bezugsrechte bestehender Aktionäre wurden ausgeschlossen.

Die nicht verzinsten Anleihen sollen zu 101,5 bis 107,0 Prozent ihres Nennwerts ausgegeben und - sofern nicht gewandelt - zu 100 Prozent zurückgezahlt werden. Die Wandlungsprämie liegt 45 Prozent über dem Referenzkurs. Am Montagvormittag kostete eine ams-Aktie an der Zürcher Börse 107 Franken (93 Euro), ein Minus von 3,69 Prozent gegenüber dem Schlusskurs vom Freitag.

Die Preissetzung der Wandelanleihen soll voraussichtlich im Laufe des heutigen Tages im Anschluss an ein beschleunigtes Bookbuilding-Verfahren vollzogen werden, die Begebung dann Anfang März erfolgen.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor