Amnesty kritisiert Waffenlieferungen an Konfliktparteien im Jemen

Amnesty International hat die Lieferung von Rüstungsgütern an die Konfliktparteien im Jemen kritisiert und ein umfassendes Embargo für Saudi-Arabien und andere beteiligte Staaten gefordert.

"Die Vereinigten Staaten und Großbritannien, die wichtigsten Waffenlieferanten Saudi-Arabiens, und andere Staaten haben die Lieferungen von Waffen genehmigt, die eingesetzt wurden, um schwere Verstöße zu begehen oder zu ermöglichen", erklärte die Menschenrechtsorganisation am Dienstag.
Amnesty forderte den UNO-Sicherheitsrat auf, ein "globales und totales Embargo für die Lieferung von Waffen für einen Einsatz im Jemen" zu verhängen. "Es ist Zeit, für die Staatsführer der Welt, nicht länger wirtschaftlichen Interessen Vorrang zu geben", erklärte die Organisation. Saudi-Arabien führt eine arabische Militärkoalition an, die seit einem Jahr mit Luftangriffen im Jemen gegen die schiitischen Houthi-Rebellen und ihre Verbündeten in der Armee vorgehen.
In dem Konflikt wurden nach UNO-Angaben seit März 2015 mehr als 6.300 Menschen getötet, die Hälfte davon Zivilisten. Amnesty und andere Menschenrechtsgruppen werfen Saudi-Arabien und seinen Verbündeten zahlreiche Menschenrechtsverstöße vor. Das Königreich will mit der Intervention im Jemen erreichen, dass Staatschef Abd-Rabbu Mansour Hadi an die Macht zurückkehren kann, doch kontrollieren die Rebellen weiter die Hauptstadt Sanaa.

Berlin/Frankfurt (APA/dpa) - Der irische Billigflieger Ryanair hat die Gewerkschaft Verdi als Verhandlungspartner für das in Deutschland stationierte Kabinenpersonal anerkannt. Die Gewerkschaft will nun zügig Tarifverhandlungen aufnehmen, wie sie am Mittwoch mitteilte.
 

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Ryanair erkennt Verdi als Verhandlungspartner für Kabine an

München (APA/Reuters) - Die deutsche Internet-Kleinanzeigenbörse Scout24 will mit der Übernahme des Vergleichsportals Finanzcheck.de künftig mehr an Gebrauchtwagen-Krediten verdienen. Der Münchner Betreiber der Portale autoscout24.de und immobilienscout24.de zahlt für den defizitären Ratenkredit-Vermittler 285 Millionen Euro.
 

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Scout24 kauft Vergleichsportal Finanzcheck.de

Washington/Berlin (APA/Reuters) - IWF-Chefin Christine Lagarde hat US-Präsident Donald Trump vor einer Eskalation des Handelsstreits gewarnt. "Die Spannungen in der Handelspolitik haben bereits ihre Spuren hinterlassen, das Ausmaß der Schäden aber hängt davon ab, was die Politik als Nächstes tut", schrieb Lagarde in einem am Mittwoch veröffentlichen Blog im Vorfeld des G-20-Finanzministertreffens am Wochenende in Buenos Aires.
 

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IWF-Chefin Lagarde - Handelsstreit dürfte USA am härtesten treffen