Amnesty kritisiert Waffenlieferungen an Konfliktparteien im Jemen

Amnesty International hat die Lieferung von Rüstungsgütern an die Konfliktparteien im Jemen kritisiert und ein umfassendes Embargo für Saudi-Arabien und andere beteiligte Staaten gefordert.

"Die Vereinigten Staaten und Großbritannien, die wichtigsten Waffenlieferanten Saudi-Arabiens, und andere Staaten haben die Lieferungen von Waffen genehmigt, die eingesetzt wurden, um schwere Verstöße zu begehen oder zu ermöglichen", erklärte die Menschenrechtsorganisation am Dienstag.
Amnesty forderte den UNO-Sicherheitsrat auf, ein "globales und totales Embargo für die Lieferung von Waffen für einen Einsatz im Jemen" zu verhängen. "Es ist Zeit, für die Staatsführer der Welt, nicht länger wirtschaftlichen Interessen Vorrang zu geben", erklärte die Organisation. Saudi-Arabien führt eine arabische Militärkoalition an, die seit einem Jahr mit Luftangriffen im Jemen gegen die schiitischen Houthi-Rebellen und ihre Verbündeten in der Armee vorgehen.
In dem Konflikt wurden nach UNO-Angaben seit März 2015 mehr als 6.300 Menschen getötet, die Hälfte davon Zivilisten. Amnesty und andere Menschenrechtsgruppen werfen Saudi-Arabien und seinen Verbündeten zahlreiche Menschenrechtsverstöße vor. Das Königreich will mit der Intervention im Jemen erreichen, dass Staatschef Abd-Rabbu Mansour Hadi an die Macht zurückkehren kann, doch kontrollieren die Rebellen weiter die Hauptstadt Sanaa.

kika/Leiner-Mutter Steinhoff muss Bilanz für 2016 ändern

Wirtschaft

kika/Leiner-Mutter Steinhoff muss Bilanz für 2016 ändern

Traun (APA) - Der Gastronomiegroßhändler Transgourmet hat seinen Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr um 22 Mio. auf 538 Mio. Euro gesteigert. Herausragend gewachsen seien die Frischebereiche Fisch, Fleisch sowie Obst und Gemüse, teilte die Österreich-Tochter der zum Schweizer Handelsunternehmen Coop gehörenden Transgourmet in einer Presseaussendung am Dienstag mit.
 

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Gastro-Großhändler Transgourmet mit plus 22 auf 538 Mio. Euro Umsatz

Seoul (APA/Reuters) - GM fordert Insidern zufolge in Südkorea staatliche Hilfen, um die Produktion in dem asiatischen Land aufrecht zu erhalten. Im Gegenzug habe der US-Autobauer angeboten, Schulden der südkoreanischen Tochter von 2,2 Mrd. Dollar (1,77 Mrd. Euro) in Aktien umzuwandeln, sagten vier mit den Überlegungen vertraute Personen am Dienstag.
 

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GM fordert für Verbleib in Südkorea staatliche Hilfe - Insider