Amazon greift in den USA Netflix mit Monatsabos an

Amazon greift im amerikanischen Markt für Online-Videos den Rivalen Netflix mit einem neuen Preismodell an. Das Angebot an Filmen und Serien gibt es künftig auch im Monatsabo, der Preis ist mit 8,99 Dollar um einen Dollar günstiger als der populärste Netflix-Tarif, wie das Unternehmen in der Nacht zum Montag unter anderem dem "Wall Street Journal" und dem Finanzdienst Bloomberg mitteilte.

Bisher gab es Amazons Video-Service in den USA genauso wie auch in Deutschland und Österreich nur als Teil des Prime-Jahresabos, das unter anderem einen schnelleren kostenlosen Versand einschließt. In den USA kostet ein Jahr Prime 99 Dollar, in Deutschland 49 Euro. Das dürfte in Deutschland den Spielraum für eventuelle einzelne Videoabos deutlich einschränken, vom Unternehmen gab es zunächst keine Angaben dazu. In den USA wird es künftig zusätzlich auch für 10,99 Dollar im Monat die komplette Prime-Mitgliedschaft geben.

Die USA waren bisher nach wie vor der wichtigste Markt für Netflix. Anfang des Jahres startete der Dienst aber in 130 weiteren Ländern und hat damit eine fast globale Reichweite - bis auf China und einige wenige andere Länder.

Wiesbaden (APA/dpa) - In Deutschland ist unter den Bundesländern ein Streit um die Strafzahlung des VW-Konzerns in Höhe von einer Milliarde Euro wegen des Abgasskandals entbrannt. Das Land Hessen hat nun die Aufteilung des Milliardenbußgeldes unter den Ländern gefordert. Gezahlt hat Volkswagen die Milliarde an das Land Niedersachsen, das maßgeblich am Konzern beteiligt ist.
 

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Deutsche Bundesländer streiten um VW-Milliarde

Athen (APA/Reuters) - Die Finanzminister der Euro-Länder wollen die Auszahlung von Milliardenmitteln an Griechenland nach dem Auslaufen des dritten Rettungsprogramms im August an Reformauflagen knüpfen. Insgesamt 4,8 Mrd. Euro bis 2022 sollten nur dann gezahlt werden, wenn die Athener Regierung sich an die Bedingungen eines sogenannten Überwachungsprogramms halte, heißt es in einem Dokument der Eurogruppe.
 

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Euro-Länder planen reformabhängige Zahlungen an Griechenland

Berlin/Menlo Park (APA/Reuters) - Facebook will Falschmeldungen auf seiner Plattform weiter erschweren. Die Zusammenarbeit mit unabhängigen Faktenprüfern werde bis Jahresende von derzeit 14 auf weitere Länder ausgedehnt, kündigte das weltgrößte soziale Netzwerk am Donnerstag an. Zudem fänden in nunmehr vier Ländern Tests zur Überprüfung von Fotos und Videos statt.
 

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Facebook will schärfer gegen Falschmeldungen vorgehen