Amazon und Monoprix starten mit Lebensmittellieferung in Frankreich

Paris/Seattle (APA/Reuters) - Amazon steigt in den Markt für Lebensmittel-Lieferungen in Frankreich ein. Für den schon länger erwarteten Schritt vereinbarte der US-Onlineriese eine Partnerschaft mit einer der größten französischen Supermarktketten, Monoprix. Die zum Casino-Konzern gehörende Gruppe werde ab diesem Jahr ihre Produkte an Kunden in Paris über Amazon Prime Now anbieten, teilten Amazon und Monoprix am Montag mit.

Seit Amazon mit der Übernahme der Biokette Whole Foods Market im Sommer in den USA in großem Stil in den Handel mit frischen Lebensmitteln eingestiegen war, hatte die Branche einen ähnlichen Schritt für Europa erwartet. Französische Medien hatten über Gespräche von Amazon mit mehreren Supermarktbetreibern berichtet, neben Monoprix auch mit den Konkurrenten Intermarche und Systeme U.

"Jeder hat versucht, mit Amazon ins Geschäft zu kommen, und Monoprix hat gewonnen", sagte der Chairman der Supermarktkette, Regis Schultz, in einem Radio-Interview. In Erwartung der neuen Konkurrenz aus den USA hat der französische Einzelhandel seine Online-Aktivitäten in der letzten Zeit enorm vorangetrieben. So kündigte Carrefour im Jänner an, in den nächsten fünf Jahren 2,8 Milliarden Euro in den Ausbau des Online-Handels zu investieren. Marktführer Leclerc startete just am Montag seinen eigenen Lieferdienst in Paris.

Los Gatos (APA/Reuters) - Das Filmportal Netflix hat mit seinen Abonnentenzahlen die Märkte enttäuscht und seine Aktien auf Talfahrt geschickt. Der mit Produktionen wie "House of Cards" oder "Orange is the new black" bekannte Streamingdienst gewann nach eigenen Angaben vom Montag im zweiten Quartal auf dem US-Heimatmarkt 670.000 neue Nutzer hinzu, international waren es 4,47 Millionen.
 

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Filmportal Netflix enttäuscht - Aktie auf Talfahrt

Wien (APA) - Bei der Telekom Austria ist das Nettoergebnis im 2. Quartal wie erwartet durch eine Markenwert-Abschreibung von 112,5 Mio. auf 58,0 Mio. Euro gedrückt worden. Ohne diesen Effekt im Ausmaß von 72,4 Mio. Euro wäre das Nettoergebnis um 15,9 Prozent gestiegen.
 

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Telekom Austria: Abschreibung drückte Ergebnis im 2. Quartal

Washington (APA/Reuters) - US-Notenbankchef Jerome Powell sieht die US-Wirtschaft trotz der Gefahr eines ausufernden Handelsstreits weiter im Aufwind. Mit der richtigen Geldpolitik bleibe in den nächsten Jahren der Arbeitsmarkt stark und die Inflation in der Nähe von zwei Prozent, sagte Powell am Dienstag in seiner halbjährigen Anhörung vor dem Bankenausschuss des US-Senats.
 

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Fed-Chef sieht US-Konjunktur trotz Handelsstreit optimistisch