Amazon droht Steuernachzahlung von 400 Millionen Euro

Brüssel - Die EU-Kommission könnte Insidern zufolge Luxemburg anweisen, im Steuerstreit mit Amazon etwa 400 Mio. Euro vom US-Konzern einzufordern. Wie die Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag von zwei mit dem Vorgang vertrauten Personen erfuhr, peilt die Kommission eine Entscheidung in dem Fall bis Juli an. Die Summe sei vorläufig und könne noch geändert werden.

Stellungnahmen der Kommission, von Luxemburg und Amazon lagen zunächst nicht vor.

Die Ermittlungen dauern seit fast zwei Jahren an. Sie beschäftigen sich mit der Frage, ob eine Steuervereinbarung aus dem Jahr 2003 dem US-Konzern einen unfairen Wettbewerbsvorteil verschaffte. Amazon hatte vor etwa einem Jahr nach massiver Kritik seine Steuerpraxis in Europa geändert.

Zahlreiche Großkonzerne stehen wegen Steuervermeidung im Fokus. Häufig zahlen sie wegen günstiger Steuerdeals mit Behörden wie etwa in Luxemburg oder Irland nur minimale Abgaben auf in der EU erzielten Gewinne.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro