Amazon startet Online-Supermarkt Fresh auch in München

München (APA) - Amazon bringt seinen Online-Supermarkt Fresh nach Berlin und Hamburg auch in München an den Start. Das Sortiment von mehr als 300.000 Artikeln sei dafür an den lokalen Geschmack angepasst worden, sagte Fresh-Deutschlandchef Florian Baumgartner. "Wir müssen den Kunden einen Mehrwert bieten. Sie warten ja nicht auf uns, um Essen zu kaufen."

Ähnlich wie in anderen Städten werden über Fresh auch Produkte einiger örtlicher Anbieter geliefert. Dazu gehören in München unter anderem der Feinkost-Spezialist Dallmayr sowie einige Stände vom Viktualienmarkt. "Eine Bestellung von Amazon Fresh wird von unseren Verkaufsmitarbeitern genau wie bei einem persönlichen Einkauf im Delikatessenhaus bearbeitet", betonte der geschäftsführende Gesellschafter der Alois Dallmayr KG, Florian Randlkofer.

Amazon hatte Fresh in Deutschland zunächst Anfang Mai in Berlin und Potsdam gestartet und dann Mitte Juli auch in Hamburg. Während die Hansestadt vom Berliner Lager aus bedient wird, richtete der Konzern für München ein eigenes Fresh-Depot ein.

Ankara/Washington/Genf (APA/dpa) - Auf Drängen Ankaras soll sich die Welthandelsorganisation (WTO) mit den US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium aus der Türkei befassen. Ein entsprechender Antrag zu einem Streitschlichtungsverfahren sei eingegangen, teilte die WTO am Montag mit. Zunächst haben beide Seiten 60 Tage Zeit, miteinander zu reden. In dem Handelskonflikt fahren Ankara und Washington einen harten Kurs.
 

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Türkei bringt Zollstreit mit den USA vor die WTO

Caracas (APA/dpa) - Mit einer ganzen Reihe von Reformen will die Regierung Venezuelas die schwere Wirtschaftskrise beilegen. Angesichts der Hyperinflation werden fünf Nullen aus der Landeswährung gestrichen. Aus einer Million Bolívar fuerte (starker Bolívar) werden ab Montag 10 Bolívar soberano (souveräner Bolívar). Zudem soll der Bolívar künftig an die neue Kryptowährung Petro gekoppelt sein.
 

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Venezuela will Wirtschaftskrise mit Reformen beilegen

München/Berlin (APA/dpa) - Der deutsche Fernbusanbieter Flixbus klagt die Deutsche Bahn wegen der Darstellung seiner Züge im Internet. "Bereits im Juli haben wir Klage eingereicht, weil Flixtrain auf bahn.de nur lückenhaft abgebildet wird", teilte Geschäftsführer André Schwämmlein am Montag auf Anfrage einen Bericht des "Manager Magazin".
 

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Flixtrain klagt Deutsche Bahn wegen Internetübersicht