Amazon kündigt Sonderangebote nur für Prime-Mitglieder an

Der weltgrößte Online-Händler Amazon will das Interesse an seinem Premium-Programm Prime mit einer weltweiten Rabattaktion anfachen. Am 15. Juli soll es am "Prime Day" rund 3.000 wechselnde Sonderangebote nur für Prime-Mitglieder geben, wie Amazon am Montag ankündigte.

Bisher gab es solche Aktionstage, an denen ausgewählte Produkte für kurze Zeit in "Blitzangeboten" deutlich günstiger zu haben sind, im Weihnachtsgeschäft und für alle Amazon-Nutzer. Die neue Aktion falle mit dem 20. Firmenjubiläum zusammen, betonte Deutschlandchef Ralf Kleber.

Bei Prime bekommen die Kunden für 49 Euro im Jahr eine kostenlose und schnellere Lieferung ohne Mindestbestellwert sowie Zugang zu Amazons Videostreaming-Dienst oder der Leihbücherei auf Kindle-Geräten. Firmenchef Jeff Bezos sieht das als wichtiges Instrument der Kundenbindung, auch wenn immer wieder darüber spekuliert wird, dass das Programm Amazon hohe Kosten verursache. Der Konzern selbst nennt keine Zahlen dazu.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker