Amazon arbeitet an Robotern fürs Zuhause

Seattle (APA/dpa) - Nach Robotern für seine Warenhäuser nimmt Amazon laut einem Medienbericht auch die Automatisierung von Haushalten in Angriff. Prototypen der Heim-Roboter könnten sich "wie selbstfahrende Autos" eigenständig von Raum zu Raum bewegen, schrieb der Finanzdienst Bloomberg am Montag. Dafür hätten sie Kameras und Software zur Bilderkennung an Bord, hieß es unter Berufung auf informierte Personen.

Welche Aufgaben die Technik konkret erfüllen soll, blieb unklar. Eine Möglichkeit sei, dass die Roboter Amazons Sprachassistentin Alexa in Zimmer ohne Echo-Lautsprecher des Konzerns bringen könnten, hieß es. Ein ehemaliger Apple-Manager leite die Arbeit an der Bilderkennung.

Amazon hoffe, die Roboter ab Jahresende in Haushalten von Mitarbeitern zu testen und dann möglicherweise 2019 auf den Markt zu bringen, schrieb Bloomberg. Zugleich hieß es einschränkend, das Projekt könne auch eingestellt werden.

Amazon übernahm bereits 2012 den Entwickler von Lagerhaus-Robotern Kiva und automatisierte damit teilweise die eigenen Logistikzentren. Roboter fürs Zuhause blieben unterdessen bisher eher Science-Fiction oder Forschungsprojekten vorbehalten. Eine Ausnahme sind Staubsaug-Roboter, die es bereits seit Jahren gibt. Vor allem in Japan werden aber auch Roboter für die Betreuung von Senioren entwickelt.

Amazon arbeitet neben den Echo-Lautsprechern unter anderem auch an Liefer-Drohnen und übernahm jüngst zwei Hersteller vernetzter Türklingeln und Heim-Sicherheitskameras.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen