Amazon-Rivale Alibaba plant Börsengang von Finanzsparte

Der Online-Händler Alibaba strebt einen Börsengang seiner Finanzdienstleistungssparte in China an. Dies werde "definitiv" geschehen, sagte Konzernchef Jack Ma am Dienstag in einem Interview des chinesischen Staatssenders CCTV. Die Sparte mit dem Bezahldienst Alipay gilt wegen hoher Wachstumsraten als Kronjuwel des Amazon -Rivalen. Im September hatte Alibaba in den USA den größten Börsengang aller Zeiten aufs Parkett gelegt. 25 Milliarden Dollar wurden erlöst.

Einen Zeitplan für die Börsenpläne nannte Ma nicht. Vizechef Joe Tsai sagte wenig später, Alibaba habe vor, die gesamte Ant Financial Services Group an die chinesische Börse zu bringen. Das Online-Bezahlsystem Alipay, das binnen eines Jahres bis Ende Juni Transaktionen im Volumen von 788 Milliarden Dollar abwickelte, ist ein Teil dieser Gruppe. Der US-Onlinehändler eBay plant, 2015 seinen ebenfalls rasant wachsenden Bezahldienst PayPal als eigenständiges Unternehmen an die Börse zu bringen.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"