Amazon prüft Übernahme von indischem Rivalen Flipkart - Medien

Seattle (APA/Reuters) - Amazon prüft einem Medienbericht zufolge ein Angebot für den indischen Internethändler Flipkart, an dem auch der US-Einzelhandelsgigant Wal-Mart interessiert ist. Es sei wahrscheinlicher, dass ein Geschäft mit Wal-Mart zustande komme, berichtete die lokale Tageszeitung "Mint" am Mittwoch unter Berufung auf Insider.

Wal-Mart will sich mit der Sache vertrauten Personen zufolge eine Beteiligung über 40 Prozent an Flipkart sichern und damit Amazon in der drittgrößten asiatischen Volkswirtschaft herausfordern. Dem Zeitungsbericht zufolge könnte der Deal Flipkart mit 21 Mrd. Dollar (17 Mrd. Euro) bewerten. Die beteiligten Unternehmen äußerten sich nicht dazu.

Flipkart wurde 2007 von zwei ehemaligen Amazon-Angestellten gegründet und kontrolliert mittlerweile den Marktforschern von Forrester zufolge fast 40 Prozent des indischen Online-Einzelhandels. Damit liegt Flipkart in Indien noch vor Amazon. Der Deal mit Wal-Mart würde Flipkart im Abwehrkampf gegen Amazon stärken. Auch Wal-Mart würde sich damit stärker gegen den US-Onlinehändler positionieren, der dem stationären Einzelhandel immer mehr Umsatz wegschnappt. Die Supermarktkette hat zuletzt mit einem drastischen Ausbau ihres Lieferservices für Lebensmittel in den USA Amazon den Kampf angesagt.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte