Amazon plant heuer über 2.000 neue Jobs in Deutschland

München (APA/dpa) - Amazon hat angekündigt, dass heuer in Deutschland über 2000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden sollen. Damit werde der weltgrößte Online-Händler und Anbieter von Cloud-Diensten zum Jahresende in Deutschland mehr als 18.000 Mitarbeiter beschäftigen, teilte der US-Konzern am Freitag mit.

Viele neue Stellen entstünden durch den Ausbau des Berliner Standorts mit einem Fokus auf Forschung und Entwicklung, und auch zur Unterstützung von Diensten wie AmazonFresh, Prime Video und der Assistenzsoftware Alexa.

Amazon streitet in Deutschland mit der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi um die Konditionen für die Beschäftigten in den Logistikzentren des Konzerns. Verdi fordert für die schon seit Jahren einen Tarifvertrag nach den Konditionen des Einzel- und Versandhandels. Das Unternehmen kontert, man zahle am oberen Ende dessen, was für vergleichbare Tätigkeiten üblich sei. In der Mitteilung am Freitag verwies Amazon auch auf Zusatzleistungen wie kostenfreie Lebens- und Berufsunfähigkeitsversicherung oder Mitarbeiter-Aktien.

Verdi hatte zuletzt eine Protestaktion organisiert als Amazon-Chef Jeff Bezos zur Verleihung des Axel Springer Awards nach Berlin kam. Bezos erklärte, er sei stolz auf die Arbeitsbedingungen und die Gehälter, die Amazon zahle.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte