Amazon-Konkurrent Alibaba steigerte Quartalsumsatz deutlich

Hangzhou (APA/Reuters) - Chinas größter Onlinehändler Alibaba hat mit einem überraschend starken Umsatzsprung Bedenken hinsichtlich einer schwächeren Marktentwicklung ausgeräumt. Von Oktober bis Dezember kletterten die Erlöse um 56 Prozent auf 83,03 Mrd. Yuan (10,61 Mrd. Euro), wie der Amazon-Konkurrent am Donnerstag mitteilte.

Der Gewinn zog wegen höherer Vertriebs- und Marketingkosten um 35 Prozent auf fast 3,1 Mrd. Euro an. Analysten hatten hier mit mehr gerechnet. Die in New York gelistete Alibaba-Aktie fiel vorbörslich um mehr als drei Prozent.

In China wuchs die Anzahl der aktiven Kunden laut Alibaba im abgelaufenen Quartal auf 515 Millionen.

Alibaba kündigte an, eine Option zum Kauf von 33 Prozent am Zahlungsabwickler Ant Financial aus dem Jahr 2014 auszuüben. Im Gegenzug erhalte Ant Rechte an dem geistigen Eigentum von Alibaba. Angesichts der zunehmenden Konkurrenz durch Tencent und JD.com bauen sich die Chinesen neue Standbeine auf und strecken ihre Fühler auch in Richtung Cloud-Computing und herkömmlichen Einzelhandel aus. Das Geschäft mit auf externe Server ausgelagertem Speicherplatz stieg im Schlussquartal um 104 Prozent. Der weltgrößte Onlinehändler Amazon gibt nach Börsenschluss Einblick ins Weihnachtsgeschäft.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los