Amazon knackte 100-Millionen-Marke bei Prime-Abos

Seattle (APA/dpa) - Der US-Internetgigant Amazon hat weltweit inzwischen mehr als 100 Millionen zahlende Kunden für seinen Abo-Service Prime. Das teilte Konzernchef Jeff Bezos am Mittwoch (Ortszeit) in seinem jährlichen Brief an die Aktionäre mit. Es ist das erste Mal, dass der Konzern selbst konkrete Angaben zu den Prime-Mitgliedschaften macht.

Der vor 13 Jahren gestartete Service bietet für eine monatliche oder Jahresgebühr längst nicht mehr nur Optionen für schnellen und kostenlosen Versand beim Internet-Shopping. Durch den Zugang zu Online-Videos und etlichen anderen Angeboten hat sich Prime für Amazon zu einem wertvollen Instrument zur Kundenbindung entwickelt.

2017 wurden laut Amazon weltweit mehr als fünf Milliarden Shopping-Artikel über Prime verschickt, es kamen soviele Kunden hinzu wie in keinem Jahr zuvor. Das starke Wachstum hatte sich bereits im jüngsten Geschäftsbericht niedergeschlagen - im vierten Quartal legten die Erlöse aus Prime-Abogebühren demzufolge im Jahresvergleich um 49 Prozent auf 3,2 Milliarden Dollar (2,6 Mrd Euro) zu.

München (APA/Reuters) - Siemens kauft das US-Technologieunternehmen Austemper Design Systems, einen jungen Softwareanbieter für Sicherheitsanwendungen. Mit der Übernahme könne Siemens sein Angebot an Kunden ergänzen, die sich mit autonomem Fahren sowie der Digitalisierung von Produktionsbetrieben und Infrastruktur beschäftigen, teilte das Unternehmen mit. Die Details der Übernahme würden nicht bekannt gegeben.
 

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Siemens kauft US-Technologie-Start-up

Washington (APA/AFP/Reuters) - "Baut sie hier!": US-Präsident Donald Trump hat im Handelsstreit mit der EU erneut mit Strafzöllen auf europäische Auto-Importe gedroht. Wenn die Europäische Union nicht "bald" ihre langjährigen Zölle und Barrieren für US-Produkte "niederbricht und beseitigt", würden die USA einen 20-prozentigen Tarif auf alle aus der EU eingeführten Autos verhängen, schrieb Trump am Freitag auf Twitter.
 

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Trump droht wieder mit Zöllen auf EU-Autos: "Baut sie hier!"

Brüssel (APA/dpa/Reuters) - Mit Zöllen auf amerikanische Produkte wie Whiskey, Jeans, Motorräder und Erdnussbutter hat die EU im Handelsstreit mit den USA zurückgeschlagen. Die Vergeltungszölle sind in der Nacht zum Freitag in Kraft getreten. Auf europäische Verbraucher dürften bei einigen Produkten Preiserhöhungen zukommen.
 

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Zölle auf US-Produkte in Kraft: Einige Produkte dürften teurer werden