Amazon hat 2014 über 6000 neue Jobs in Europa geschaffen

Düsseldorf/Seattle (APA/Reuters) - Der weltgrößte Versandhändler Amazon hat in der EU nach eigenen Angaben im Vorjahr über 6.000 neue Arbeitsplätze geschaffen. Es handle sich um unbefristete Vollzeitstellen, sagte eine Amazon-Sprecherin. Rund 1.200 der Stellen seien in Deutschland entstanden. Hier liegt Amazon indes im Dauer-Streit mit der Gewerkschaft ver.di, die höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen durchsetzen will.

Amazon beschäftige nun über 32.000 festangestellte Mitarbeiter in der EU, teilte das Unternehmen am Dienstag weiter mit. Im vergangenen Jahr seien unter anderem Mitarbeiter für den Kundenservice und die Logistikzentren eingestellt worden, aber auch in den Software-Entwicklungszentren. Amazon wolle weiter investieren und auch 2015 "zahlreiche Positionen besetzen", sagte Amazon-Manager Xavier Garambois.

Ver.di hatte mit Streiks im wichtigen Weihnachtsgeschäft versucht, den Druck auf den US-Konzern weiter zu erhöhen. Die Gewerkschaft kritisiert hohen Arbeitsdruck und will bei Amazon tarifliche Regelungen durchsetzen, wie sie im Einzel- und Versandhandel üblich sind. Amazon dagegen nimmt die Vereinbarungen der Logistikbranche als Maßstab, in der weniger bezahlt wird. Der Tarifkonflikt dauert bereits seit Ostern 2013. Amazon betont immer wieder, die Mehrheit der Mitarbeiter folge den Streikaufrufen nicht, die Kunden würden trotz der Proteste pünktlich beliefert.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte