Amazon-Gründer schickt erneut eine Rakete ins All

Amazon-Gründer schickt erneut eine Rakete ins All

Amazon-Gründer Jeff Bezos hat mit seinem Weltraum-Unternehmen Blue Origin eine weitere wiederverwertbare Rakete erfolgreich gestartet. Das ist die nächste Etappe im Rennen um die lukrativen NASA-Aufträge. Auch Tesla-Chef Elon Musk mischt hier eifrig mit.

Das private US-Weltraumunternehmen Blue Origin hat den dritten erfolgreichen Test seiner wiederverwendbaren Rakete "New Shepard" vermeldet. Der Rakete sei der Start und die anschließende aufrechte Landung auf dem Testgelände in Texas problemlos geglückt, teilte Unternehmensgründer Jeff Bezos, der auch den erfolgreichen Internetversandhändler Amazon gründete, via Kurznachrichtendienst Twitter mit.

Auch die für den Test unbemannte Mannschafts-Raumkapsel sei mithilfe von Fallschirmen unbeschadet gelandet.

Unternehmen rittern um NASA-Aufträge

Die ersten zwei erfolgreichen Testflüge von "New Shepard" waren Ende November und im Jänner erfolgt. Blue Origin und der US-Konkurrent Space X des erfolgreichen Internetunternehmers Elon Musk arbeiten derzeit fieberhaft an einer serienreifen Rakete, die nach erledigter Mission nicht zerstört wird, sondern wieder auf der Erde landet und erneut eingesetzt werden kann. Dadurch sollen die Kosten für Raumtransporte deutlich gesenkt werden.

Wegen der Einstellung ihres eigenen Raketenprogramms ist die US-Weltraumbehörde NASA auch auf die Dienste von privaten Raumfahrtunternehmen angewiesen. Außerdem lockt private Anbieter der Transport von Satelliten ins All als lukratives Geschäft.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker