Amazon-Gründer schickt erneut eine Rakete ins All

Amazon-Gründer schickt erneut eine Rakete ins All

Amazon-Gründer Jeff Bezos hat mit seinem Weltraum-Unternehmen Blue Origin eine weitere wiederverwertbare Rakete erfolgreich gestartet. Das ist die nächste Etappe im Rennen um die lukrativen NASA-Aufträge. Auch Tesla-Chef Elon Musk mischt hier eifrig mit.

Das private US-Weltraumunternehmen Blue Origin hat den dritten erfolgreichen Test seiner wiederverwendbaren Rakete "New Shepard" vermeldet. Der Rakete sei der Start und die anschließende aufrechte Landung auf dem Testgelände in Texas problemlos geglückt, teilte Unternehmensgründer Jeff Bezos, der auch den erfolgreichen Internetversandhändler Amazon gründete, via Kurznachrichtendienst Twitter mit.

Auch die für den Test unbemannte Mannschafts-Raumkapsel sei mithilfe von Fallschirmen unbeschadet gelandet.

Unternehmen rittern um NASA-Aufträge

Die ersten zwei erfolgreichen Testflüge von "New Shepard" waren Ende November und im Jänner erfolgt. Blue Origin und der US-Konkurrent Space X des erfolgreichen Internetunternehmers Elon Musk arbeiten derzeit fieberhaft an einer serienreifen Rakete, die nach erledigter Mission nicht zerstört wird, sondern wieder auf der Erde landet und erneut eingesetzt werden kann. Dadurch sollen die Kosten für Raumtransporte deutlich gesenkt werden.

Wegen der Einstellung ihres eigenen Raketenprogramms ist die US-Weltraumbehörde NASA auch auf die Dienste von privaten Raumfahrtunternehmen angewiesen. Außerdem lockt private Anbieter der Transport von Satelliten ins All als lukratives Geschäft.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor