Amazon setzt auf eigene Frachtflugzeuge

Der Internetkonzern nimmt Transport von Lieferungen stärker in eigene Hand. Und baut eine eigene Frachtflugzeugflotte auf.

Seattle/San Francisco. Der Onlinehändler Amazon nimmt den Transport von Lieferungen zunehmend in die eigene Hand. Amazon unterzeichnete nach Angaben vom Donnerstag einen weiteren Leasingvertrag über 20 Boeing-Frachtflugzeuge. Diese werden demnach samt Besatzung ab dem zweiten Halbjahr für sieben bis zehn Jahre von der Leasingfirma Atlas Air Worldwide Holdings (AAWW) zur Verfügung gestellt.

Erst im März hatte Amazon einen Leasingvertrag für 20 Frachtflugzeuge mit dem US-Anbieter ATSG geschlossen. Bei beiden Firmen sicherte sich der Online-Riese zudem die Möglichkeit, ein großer Aktionär zu werden.

Amazon arbeitet seit längerem daran, sich stärker in die Lieferkette einzuschalten und damit seine Abhängigkeit von den etablierten Paketdiensten wie UPS, FedEx oder dem deutschen Marktführer Deutsche Post DHL zu verringern. In Großstädten baut Amazon eigene Lieferdienste auf, um die Bestellungen noch am selben Tag ausliefern zu können. Die China-Tochter von Amazon verfügt über eine Lizenz, mit der sie auch auf Frachtschiffen Ladekapazitäten kaufen kann.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro