Amazon-Chef widerspricht Bericht über harte Arbeitsbedingungen

Laut einem Artikel der "New York Times" ist Amazon ein Ort mit harten Arbeitsanforderungen und gefühllosem Management. Gründer und Chef Jeff Bezos will das nicht auf sich sitzen lassen.

Amazon-Gründer Jeff Bezos hat einen kritischen Bericht der "New York Times" über die Arbeitsbedingungen beim weltgrößten Online-Händler zurückgewiesen. "Der Artikel beschreibt nicht das Amazon, das ich kenne", betonte Bezos in einer E-Mail an die Mitarbeiter, die am Montag von mehreren Technologie-Blogs veröffentlicht wurde.

Die "New York Times"-Reporter sprachen nach eigenen Angaben mit mehr als 100 früheren und aktuellen Amazon-Mitarbeitern und berichteten unter anderem von Fällen, in denen Menschen nach Familientragödien oder Gesundheitsproblemen ohne Mitgefühl hart rangenommen wurden. Auch insgesamt sei das Betriebsklima schroff: "Ich habe fast jeden, mit dem ich arbeitete, am Schreibtisch weinen gesehen", sagte ein frühere Mitarbeiter aus dem Buch-Marketing der Zeitung.

Der Bericht vom Wochenende stelle einzelne Geschichten über "schockierend gefühllose Management-Praktiken" in den Vordergrund, schrieb Bezos in seiner E-Mail. "Ich bin überzeugt, dass jeder, der bei einem Unternehmen arbeitet, wie es in der "New York Times" beschrieben wurde, wahnsinnig wäre zu bleiben. Ich weiß, dass ich so ein Unternehmen verlassen würde", schrieb Bezos. Zugleich rief er die Mitarbeiter auf, wenn ihnen solche Fälle bekannt werden, dies an die Personalabteilung oder direkt an ihn persönlich zu melden.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte