Amazon-Beschäftigte in Spanien zu Streiks aufgerufen

Madrid (APA/AFP) - Auch in Spanien protestieren Beschäftigte von Amazon gegen ihre Arbeitsbedingungen und für höhere Löhne. Die Gewerkschaft CCOO kündigte am Mittwoch Streiks an insgesamt acht Tagen am größten Logistikstandort von Amazon in Spanien, in San Fernando de Henares in der Nähe von Madrid, an. 1.800 Beschäftigte dort seien aufgerufen, die Arbeit niederzulegen.

Die Amazon-Beschäftigten sollen an Tagen streiken, an denen besonders viel zu tun ist, wie CCOO-Vertreterin Ana Berceruelo AFP sagte. Sie nannte den 23. und 24. November - am 23. November ist der sogenannte "Black Friday", an dem Amazon mit Aktionen und Rabatten zum Kaufen animiert. Folgen sollen der 7., 9., 15. und 30. Dezember sowie der 3. und 4. Jänner. Auch am "Prime Day" von Amazon im Juli hatten Beschäftigte die Arbeit niedergelegt. Berceruelo sagte, beteiligt hätten sich 1.200 Mitarbeiter.

In Deutschland kämpft die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi seit Jahren dafür, dass die Amazon-Beschäftigten einen Tarifvertrag bekommen und nach dem Tarif für den Einzel- und Versandhandel bezahlt werden. Amazon lehnt dies bisher ab. Das Unternehmen betont stets, es biete ein "sicheres und positives Arbeitsumfeld" mit "wettbewerbsfähiger Vergütung und Zusatzleistungen vom ersten Tag". Das Unternehmen zahle "am oberen Ende dessen, was für vergleichbare Tätigkeiten üblich" sei.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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