AMAG nach neun Monaten mit weniger Gewinn

Wien (APA) - Die börsennotierte Aluschmiede AMAG hat in den ersten neun Monaten weniger Gewinn und Umsatz erzielt. Das operative Ergebnis (EBIT) sank auf 46,2 Mio. Euro, nach 60,9 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum, teilte das Unternehmen Dienstagfrüh mit. Das Konzernergebnis nach Ertragssteuern ging auf 44,9 Mio. Euro zurück, nach 49,8 Mio. Euro. Der Umsatz lag wegen des noch niedrigen durchschnittlichen Aluminiumpreises mit 607,2 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert von 615,9 Mio. Euro.

Wegen der Verbesserung des Aluminiummarktes wird die Ergebnisprognose für das Gesamtjahr angehoben. Der Aluminiumpreis befinde sich aktuell über dem Durchschnitt der ersten neun Monate 2014. Zudem verfügten die Segmente Gießen und Walzen weiterhin über einen hohen Auftragsstand sowie höhere Margen. Die Bandbreite für das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) wird nun mit 110 bis 115 Mio. Euro erwartet. Zuvor waren es 100 bis 110 Mio. Euro. In den ersten drei Quartalen belief sich das EBITDA auf 86,2 (98,3) Mio. Euro.

Von der APA befragte Analysten hatten im Durchschnitt einen Umsatz von 618,2 Mio. Euro, ein EBITDA von 86,1 Mio. Euro, ein EBIT von 47,5 Mio. Euro und einen Nettogewinn von 43,4 Mio. Euro erwartet.

Peking (APA/Reuters) - Die chinesische Zentralbank will ungeachtet gestiegener Konjunkturrisiken durch den Handelskonflikt mit den USA vorerst auf größere Hilfen für die Wirtschaft verzichten. Stattdessen sollen die Finanzierungsprobleme von Unternehmen "effektiv gelindert" werden, hieß es in einer am Dienstag veröffentlichten Stellungnahme.
 

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Chinas Notenbank verzichtet vorerst auf größere Konjunkturhilfen

Genua (APA/Reuters) - Nach dem Brückeneinsturz in Genua hat Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte den Autobahnbetreiber zu deutlich höheren Entschädigungszahlungen für die Opfer aufgefordert. Den vom Infrastrukturkonzern Atlantia angebotenen Betrag von 500 Millionen Euro nannte der Regierungschef in der Zeitung "Il Corriere della Sera" vom Dienstag bescheiden.
 

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Brückeneinsturz in Genua - Conte fordert mehr Geld von Betreiber

Wien (APA) - Der Rat für Forschung und Technologieentwicklung (RFT) befürchtet, dass Österreich in der Grundlagenforschung den Anschluss an die internationale Spitze verliert. Um das zu vermeiden, empfiehlt das Gremium der Bundesregierung, die im Wettbewerb vergebenen Mittel für Grundlagenforschung zu steigern. So sollte das Budget des Wissenschaftsfonds FWF um 80 bis 90 Mio. Euro jährlich erhöht werden.
 

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Forschungsrat empfiehlt mehr Mittel für Grundlagenforschung