AMAG nach neun Monaten mit weniger Gewinn

Wien (APA) - Die börsennotierte Aluschmiede AMAG hat in den ersten neun Monaten weniger Gewinn und Umsatz erzielt. Das operative Ergebnis (EBIT) sank auf 46,2 Mio. Euro, nach 60,9 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum, teilte das Unternehmen Dienstagfrüh mit. Das Konzernergebnis nach Ertragssteuern ging auf 44,9 Mio. Euro zurück, nach 49,8 Mio. Euro. Der Umsatz lag wegen des noch niedrigen durchschnittlichen Aluminiumpreises mit 607,2 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert von 615,9 Mio. Euro.

Wegen der Verbesserung des Aluminiummarktes wird die Ergebnisprognose für das Gesamtjahr angehoben. Der Aluminiumpreis befinde sich aktuell über dem Durchschnitt der ersten neun Monate 2014. Zudem verfügten die Segmente Gießen und Walzen weiterhin über einen hohen Auftragsstand sowie höhere Margen. Die Bandbreite für das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) wird nun mit 110 bis 115 Mio. Euro erwartet. Zuvor waren es 100 bis 110 Mio. Euro. In den ersten drei Quartalen belief sich das EBITDA auf 86,2 (98,3) Mio. Euro.

Von der APA befragte Analysten hatten im Durchschnitt einen Umsatz von 618,2 Mio. Euro, ein EBITDA von 86,1 Mio. Euro, ein EBIT von 47,5 Mio. Euro und einen Nettogewinn von 43,4 Mio. Euro erwartet.

Brüssel (APA) - Österreichs Schulden sind im zweiten Quartal des Jahres auf 76,5 Prozent des BIP gesunken. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 81,0 Prozent. In der Eurozone ging der Schuldenstand im Jahresabstand von 89,2 auf 86,3 Prozent zurück. In der EU verringerte er sich von 83,4 auf 81,0 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor.
 

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Österreichs Schulden auf 76,5 Prozent des BIP gesunken

Wien (APA) - In Österreich ist seit Ende 2016 die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen. Dieser Trend habe sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im Privatkundengeschäft verlaufe vergleichsweise moderater, schreibt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer Aussendung am Dienstag.
 

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OeNB: Nachfrage nach Unternehmenskrediten erreicht neue Höhen

Brüssel (APA) - Österreich konnte im zweiten Quartal des Jahres einen Budgetüberschuss von 1,2 Prozent des BIP einfahren. Im Vergleichszeitraum 2017 hatte es noch ein Defizit von 1,9 Prozent gegeben. Die Eurozone konnte ihr Minus im Jahresabstand von 1,4 auf 0,1 Prozent verringern. Die EU verbesserte sich von -1,5 auf -0,3 Prozent.
 

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Österreich mit 1,2 Prozent Budgetüberschuss im zweiten Quartal 2018