AMAG nach neun Monaten mit weniger Gewinn

Wien (APA) - Die börsennotierte Aluschmiede AMAG hat in den ersten neun Monaten weniger Gewinn und Umsatz erzielt. Das operative Ergebnis (EBIT) sank auf 46,2 Mio. Euro, nach 60,9 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum, teilte das Unternehmen Dienstagfrüh mit. Das Konzernergebnis nach Ertragssteuern ging auf 44,9 Mio. Euro zurück, nach 49,8 Mio. Euro. Der Umsatz lag wegen des noch niedrigen durchschnittlichen Aluminiumpreises mit 607,2 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert von 615,9 Mio. Euro.

Wegen der Verbesserung des Aluminiummarktes wird die Ergebnisprognose für das Gesamtjahr angehoben. Der Aluminiumpreis befinde sich aktuell über dem Durchschnitt der ersten neun Monate 2014. Zudem verfügten die Segmente Gießen und Walzen weiterhin über einen hohen Auftragsstand sowie höhere Margen. Die Bandbreite für das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) wird nun mit 110 bis 115 Mio. Euro erwartet. Zuvor waren es 100 bis 110 Mio. Euro. In den ersten drei Quartalen belief sich das EBITDA auf 86,2 (98,3) Mio. Euro.

Von der APA befragte Analysten hatten im Durchschnitt einen Umsatz von 618,2 Mio. Euro, ein EBITDA von 86,1 Mio. Euro, ein EBIT von 47,5 Mio. Euro und einen Nettogewinn von 43,4 Mio. Euro erwartet.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte