AMAG hat 2017 Geschäft ausgeweitet und gut verdient

Wien/Ranshofen (APA) - Der börsennotierte Aluminiumkonzern AMAG hat im Jahr 2017 von einer stark gewachsenen Nachfrage profitiert, das Geschäft deutlich ausgeweitet und dabei auch gut verdient. Umsatz und Ergebnis legten zweistellig zu, die Absatzmenge stieg um vier Prozent. Die Dividende für 2017 soll unverändert 1,20 Euro pro Aktie betragen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Auch für 2018 ist AMAG-Chef Helmut Wieser zuversichtlich: Die Nachfrage nach Aluminium dürfte wieder um etwa vier Prozent wachsen. "Wir werden in den kommenden Jahren von einem größeren Produktportfolio, steigenden Absatzmengen und Produktivitätsgewinnen profitieren", wird er in der Aussendung zitiert. 2018 sollen "zusätzliche Wachstumspotenziale durch einzelne gezielte Investitionen zur Verlängerung der Wertschöpfungstiefe im Segment Walzen und durch die Modernisierung des Anlagenparks im Segment Gießen erschlossen" werden. Für Umsatz- oder Ergebnisprognosen sei es aber noch zu früh.

Der Absatz der AMAG legte 2017 im Vergleich zu 2016 um vier Prozent auf 421.700 Tonnen zu. Der Umsatz lag mit 1,036 Mrd. Euro erstmals über der Milliardengrenze (2016: 906,2 Mio. Euro), wobei der um 23 Prozent gestiegene Aluminiumpreis (Jahresschnitt 1.980 Dollar/Tonne) wesentlich zum Umsatzanstieg beigetragen hat.

Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbuchte die AMAG ein Plus von 15 Prozent auf 164,5 Mio. Euro (2016: 143,0 Mio. Euro). Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg um 19 Prozent von 73,0 auf 86,8 Mio. Euro, das Ergebnis nach Ertragsteuern verbesserte sich um 36 Prozent von 46,3 auf 63,2 Mio. Euro. Damit ergab sich für 2017 ein Gewinn je Aktie von 1,79 Euro nach 1,31 Euro im Jahr davor.

Das Eigenkapital lag mit 607,9 Mio. Euro Ende 2017 etwas unter dem Wert von Ende 2016 (630,5 Mio. Euro), die Eigenkapitalquote ging von 45,4 Prozent auf 43,3 Prozent zurück. Der Verschuldungsgrad (Gearing) stieg damit von 35,8 Prozent auf 46,4 Prozent.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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