Aluminium-Riesen arbeiten an Produktion ohne Treibhausgas-Ausstoß

Montreal (APA/dpa) - Die Aluminium-Konzerne Alcoa und Rio Tinto wollen mit einer neuen Technologie den Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxids in der Produktion des Metalls stoppen. Bei dem Verfahren wird stattdessen Sauerstoff freigesetzt, wie die Unternehmen mitteilten. Sie gründeten ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem Namen Elysis, um die Technologie zum Jahr 2024 für einen breiten Einsatz vorzubereiten.

Der Apple-Konzern, der große Mengen Aluminium für die Gehäuse seiner Geräte braucht, ist ein Partner in dem Projekt.

Bei der sogenannten Schmelzflusselektrolyse in der Aluminium-Produktion wird üblicherweise ein Kohlenstoffmaterial verwendet, das beim Verbrennen Treibhausgase freisetzt. Bei Alcoa wurde ein Verfahren erfunden, in dem stattdessen ein neues leitfähiges Material zum Einsatz kommt. Apple vermittelte nach eigenen Angaben die Partnerschaft zwischen Alcoa und Rio Tinto und will technische Unterstützung für Elysis leisten.

Das Gemeinschaftsunternehmen, an dem die beiden Aluminium-Riesen jeweils die Hälfte halten, wird in Montreal angesiedelt. Es soll auch das neue Material an andere Hersteller verkaufen. Die Unternehmen bringen neben Technologie und Patenten 55 Mio. kanadische Dollar (36,3 Mio. Euro) in Elysis ein, Kanada und die Provinz Quebec investieren jeweils 60 Mio. kanadische Dollar, von Apple kommen 13 Mio. kanadische Dollar.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro