Aluminium-Preisverfall belastet Ergebnis von Alcoa

Pittsburgh (Pennsylvania) - Gesunkene Verkaufspreise, der starke Dollar und Sonderkosten für Werksschließungen haben dem US-Aluminiumkonzern Alcoa einen kräftigen Gewinnrückgang beschert. Das vom früheren Siemens-Chef Klaus Kleinfeld geführte Unternehmen, das in den USA traditionell die Bilanzsaison eröffnet, wies am Montagabend für das erste Quartal einen Gewinn von 16 Millionen Dollar (14,08 Mio. Euro) aus.

Vor Jahresfrist waren noch 195 Millionen Dollar erwirtschaftet worden. Der Umsatz brach um 15 Prozent auf 4,9 Milliarden Dollar ein. Analysten hatten bei Gewinn und Umsatz mehr erwartet.

Alcoa erklärte, angesichts der aktuellen Marktlage über den weiteren Abbau von Arbeitsplätzen nachzudenken. Alcoa-Aktien verloren nachbörslich rund zwei Prozent. Der Konzern steht kurz vor der Aufspaltung.

In der zweiten Jahreshälfte soll das Geschäft mit hochwertigen Leichtmetallen für die Flugzeug- und Autoindustrie von der traditionellen Aluminiumproduktion getrennt werden.

Frankfurt/Ludwigshafen (APA/Reuters) - BASF spricht über eine Fusion seiner Öl- und Gas-Tochter Wintershall mit der vom russischen Milliardär Michail Fridman kontrollierten Dea AG. BASF würde die Aktienmehrheit an einem fusionierten Unternehmen halten, teilte der deutsche Konzern am Freitag mit. Mittelfristig sei ein Börsengang des Gemeinschaftsunternehmens eine Option.
 

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BASF spricht über Fusion der Tochter Wintershall mit Dea

Frankfurt (APA/Reuters) - Eine neue Vorschrift zur Bilanzierung droht die Banken zu belasten. Basierend auf Informationen direkt überwachter Geldhäuser, die besser auf die Umstellung vorbereitet seien, betrage die negative Auswirkung auf die harte Kernkapitalquote (CET 1) im Schnitt geschätzte 40 Basispunkte, teilte die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag mit.
 

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EZB - Neue Bilanzierungsregel knabbert Banken-Kapitaldecke an

Bonn/Frankfurt (APA/dpa) - Die Preisexplosion für innerdeutsche Flugtickets nach der Air-Berlin-Pleite ruft das deutsche Bundeskartellamt auf den Plan. Die Wettbewerbsbehörde hat entschieden, die Preise beim Branchenprimus, der AUA-Mutter Lufthansa, zu prüfen.
 

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Deutsches Kartellamt prüft Lufthansa-Preise nach Air-Berlin-Pleite