Aluminium-Preisverfall belastet Ergebnis von Alcoa

Pittsburgh (Pennsylvania) - Gesunkene Verkaufspreise, der starke Dollar und Sonderkosten für Werksschließungen haben dem US-Aluminiumkonzern Alcoa einen kräftigen Gewinnrückgang beschert. Das vom früheren Siemens-Chef Klaus Kleinfeld geführte Unternehmen, das in den USA traditionell die Bilanzsaison eröffnet, wies am Montagabend für das erste Quartal einen Gewinn von 16 Millionen Dollar (14,08 Mio. Euro) aus.

Vor Jahresfrist waren noch 195 Millionen Dollar erwirtschaftet worden. Der Umsatz brach um 15 Prozent auf 4,9 Milliarden Dollar ein. Analysten hatten bei Gewinn und Umsatz mehr erwartet.

Alcoa erklärte, angesichts der aktuellen Marktlage über den weiteren Abbau von Arbeitsplätzen nachzudenken. Alcoa-Aktien verloren nachbörslich rund zwei Prozent. Der Konzern steht kurz vor der Aufspaltung.

In der zweiten Jahreshälfte soll das Geschäft mit hochwertigen Leichtmetallen für die Flugzeug- und Autoindustrie von der traditionellen Aluminiumproduktion getrennt werden.

Wien (APA/dpa-AFX) - Die OPEC will informierten Kreisen zufolge über eine spürbare Förderanhebung diskutieren, wenn sich die Spitzen des Kartells an diesem Freitag in Wien treffen. Es soll um eine Anhebung der Tagesförderung von 300.000 bis 600.000 Barrel gehen, berichtet Bloomberg am Montag mit Bezug auf Personen, die mit den Gesprächen vertraut seien. Es handle sich um einen Kompromissvorschlag.
 

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OPEC will Förderanhebung um bis zu 600.000 Barrel diskutieren

Frankfurt (APA/dpa) - Die angespannte Situation im globalen Handel und die politischen Querelen in Deutschland haben den DAX am Montag wieder deutlich unter die Marke von 13.000 Punkten gedrückt. Mit einem Abschlag von 1,11 Prozent auf 12.866,50 Punkten riss der deutsche Leitindex gegen Mittag sogar die 12.900er-Marke.
 

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DAX fällt unter 12.900 Punkte

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