Altmaier fordert Autokonzerne nach Dieselkrise zu Kurskorrektur auf

Berlin (APA/AFP) - Der deutsche Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat die deutschen Autobauer als Konsequenz aus der Dieselkrise zu einer grundlegenden Kurskorrektur und milliardenschweren Investitionen aufgefordert. Die Konzerne müssten "ihr Fehlverhalten ausbügeln und ihre Geschäftsmodelle an die ökologische und digitale Zukunft anpassen", sagte Altmaier der "Bild"-Zeitung vom Montag.

Die Elektroautos der Zukunft müssten in Deutschland gebaut werden, "da haben die Autokonzerne unverständlich lange gezögert."

Um den Anschluss an die internationale Konkurrenz nicht zu verpassen, müssten die Konzerne auf diesem Sektor hohe "zweistellige Milliardenbeträge investieren", mahnte der Wirtschaftsminister. Weil künftig viele Millionen leistungsstarker Elektrobatterien benötigt würden, werde auch eine Batteriezellfertigung in Europa gebraucht.

Altmaier versicherte zugleich, er sei sich mit Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) einig, "dass wir keine Fahrverbote für Dieselautos wollen". Denn es dürfe keine Bestrafung derer geben, "die sich auf die Zusicherungen der Autoindustrie verlassen haben".

Wien/Klagenfurt (APA) - Der Bund dürfte bei der Heta, der Abbaugesellschaft der Kärntner Hypo Alpe Adria, seine gesamten Vorfinanzierungen von über 9 Mrd. Euro zurückbekommen. "Es gibt Indikatoren, dass der Bund das, was er im Rahmen der Abwicklung in die Hand genommen hat, zum größten Teil und vielleicht auch alles zurückkriegen wird", sagte Heta-Finanzvorstand Arnold Schiefer am Freitag beim Pressegespräch in Wien.
 

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Heta - Bund dürfte gesamte Vorfinanzierungen zurückbekommen

Berlin (APA/dpa) - Thomas Winkelmann bleibt doch noch länger Air-Berlin-Chef. Insolvenzverwalter und Gläubigervertreter haben beschlossen, den 58-Jährigen auf unabsehbare Zeit weiter zu beschäftigen, wie das "Manager Magazin" berichtete. Winkelmann werde die Insolvenzverwaltung unterstützen, bestätigte ein Sprecher von Insolvenzverwalter Lucas Flöther am Freitag.
 

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Air-Berlin-Chef Winkelmann bleibt vorerst im Amt

London (APA/Reuters) - Der Streit über die künftige Grenze zwischen Irland und Nordirland bremst die Verhandlungen über den EU-Austritt Großbritanniens. Die Regierung in London erklärte am Freitag, man werde Nordirlands Platz im britischen Binnenmarkt verteidigen.
 

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Brexit-Verhandlungen hängen wegen irischer Grenze fest