Altmaier fordert Autokonzerne nach Dieselkrise zu Kurskorrektur auf

Berlin (APA/AFP) - Der deutsche Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat die deutschen Autobauer als Konsequenz aus der Dieselkrise zu einer grundlegenden Kurskorrektur und milliardenschweren Investitionen aufgefordert. Die Konzerne müssten "ihr Fehlverhalten ausbügeln und ihre Geschäftsmodelle an die ökologische und digitale Zukunft anpassen", sagte Altmaier der "Bild"-Zeitung vom Montag.

Die Elektroautos der Zukunft müssten in Deutschland gebaut werden, "da haben die Autokonzerne unverständlich lange gezögert."

Um den Anschluss an die internationale Konkurrenz nicht zu verpassen, müssten die Konzerne auf diesem Sektor hohe "zweistellige Milliardenbeträge investieren", mahnte der Wirtschaftsminister. Weil künftig viele Millionen leistungsstarker Elektrobatterien benötigt würden, werde auch eine Batteriezellfertigung in Europa gebraucht.

Altmaier versicherte zugleich, er sei sich mit Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) einig, "dass wir keine Fahrverbote für Dieselautos wollen". Denn es dürfe keine Bestrafung derer geben, "die sich auf die Zusicherungen der Autoindustrie verlassen haben".

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte