Altmaier fordert Autokonzerne nach Dieselkrise zu Kurskorrektur auf

Berlin (APA/AFP) - Der deutsche Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat die deutschen Autobauer als Konsequenz aus der Dieselkrise zu einer grundlegenden Kurskorrektur und milliardenschweren Investitionen aufgefordert. Die Konzerne müssten "ihr Fehlverhalten ausbügeln und ihre Geschäftsmodelle an die ökologische und digitale Zukunft anpassen", sagte Altmaier der "Bild"-Zeitung vom Montag.

Die Elektroautos der Zukunft müssten in Deutschland gebaut werden, "da haben die Autokonzerne unverständlich lange gezögert."

Um den Anschluss an die internationale Konkurrenz nicht zu verpassen, müssten die Konzerne auf diesem Sektor hohe "zweistellige Milliardenbeträge investieren", mahnte der Wirtschaftsminister. Weil künftig viele Millionen leistungsstarker Elektrobatterien benötigt würden, werde auch eine Batteriezellfertigung in Europa gebraucht.

Altmaier versicherte zugleich, er sei sich mit Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) einig, "dass wir keine Fahrverbote für Dieselautos wollen". Denn es dürfe keine Bestrafung derer geben, "die sich auf die Zusicherungen der Autoindustrie verlassen haben".

Leverkusen/St. Louis (APA/dpa) - Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer kann mit der Integration des übernommenen US-Saatgutunternehmens Monsanto beginnen. Mit dem nun vollzogenen Verkauf von Geschäftsteilen an den deutschen Konkurrenten BASF sind die Voraussetzungen erfüllt, wie Bayer am Donnerstag mitteilte. Bayer ist bereits seit dem 7. Juni alleiniger Eigentümer von Monsanto.
 

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Bayer beginnt mit Monsanto-Integration

New York/Palo Alto (Kalifornien) (APA/Reuters) - Tesla-Chef Elon Musk und seinem Unternehmen drohen nach Einschätzung von Rechtsexperten keine drakonischen Strafen für die womöglich voreilige Ankündigung eines Börsenabschieds per Twitter.
 

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Experten - Tesla-Chef kann auf Milde der Börsenaufsicht hoffen

Wolfsberg (APA) - Das australische Unternehmen European Lithium, das auf der Koralpe im Süden Österreichs Lithium abbauen möchte, ist auf Investorensuche. Die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft (AG) und ein Listing im amtlichen Handel an der Wiener Börse seien geplant, hieß es in einer Aussendung am Donnerstag. Seit Oktober 2017 notiert European Lithium bereits am Dritten Markt der Wiener Börse.
 

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European Lithium will in amtlichen Handel an Wiener Börse